in Vorbereitung unser neues Programm, demnächst mehr dazu an diese Stelle. Karten können schon reserviert werden beim Wirt in Lauter 0861/90970111
Schön wars mit dem “Brandner Kasper” im Fraunhofer in München, total danschig und eine Super Atmosphäre. Wir kommen wieder im neuen Jahr, Termine werden bekannt gegeben.
Und im Cafe Weinmüller hatten alle einschliesslich uns eine Mordsgaudi, als Beweis das Video, das der Hans ins UTube gestellt hat:
Auch dort wird man uns im neuen Jahr wieder antreffen und nicht nur zum Auftreten sondern auch zum gemütlich Kaffee trinken und ratschen …
Hier ein paar Fotos, die ich vor dem Auftritt im Holzknechtmuseum gemacht habe. Es war wieder sehr stimmungsvoll und ich kann Euch nur empfehlen, rechtzeitig Karten für’s nächste Jahr zu reservieren. 25 Stück sind jetzt schon weg …

Die “Schneckenbachstube” ist seit 2004 Schauplatz der “G’schicht vom Brandner Kasper”. Dort hatten wir die Premiere im Oktober. Seit 2005 sind alle Vorstellungen ausverkauft gewesen und wir sind schon fast so etwas wie eine feste Institution zum Ende der Museumssaison.
Der Soundtrack ist aus der 2010 im Digiton-Studio Traunstein aufgenommenen CD entnommen und die Fotos hat Herrmann J. Netz im Gewölbekeller des Knoxoleums Burghausen geschossen. Es ist das letzte Lied vor der Pause, passend zu der Szene in der der Petrus den Boanlkramer zur Rede stellt, weil das “Diandl” dem Petrus verraten hat, dass der Boanlkramer beim Karteln verloren hat.
Die G’schicht vom Brandner Kasper
Den Tod erleben
Wer kennt sie nicht, die G’schicht vom Brandner Kasper? Es gibt wohl kaum eine bayrische Theaterbühne, die das Stück nicht schon gespielt hätte, aber zum Kultstatus aufgestiegen ist Franz von Kobell’s Geschichte wohl durch die alljährlichen Fernsehausstrahlungen um Allerheiligen.
Die Originalfassung der Geschichte um den Brandner, den Boanlkramer und den legendären Kersch’ngeist, die Ritter Franz von Kobell im Jahr 1871 in kerniger, echter Mundart schrieb, ist jedoch praktisch nie zu hören. Bettina und Jochen Nistler, die beiden „kesslfligga“ aus Miesweidach bei Tittmoning tragen genau dieses Kleinod der Mundartdichtung wortgetreu im Originaltextlaut vor. Die Art und Weise der Inszenierung ist hingegen neu und außergewöhnlich.
Auf einen heißen Tanz begeben sich die „kesslfligga“ Bettina und Jochen Nistler zusammen mit 11 befreundeten Laienschauspielern und Musikern, wenn sie diesen Sommer mit ihrem Mundart Musical „Wurzenoim“ an verschiedenen Orten in Ober- und Niederbayern zu sehen sind. Einzigartig ist dabei die Kombination aus Bauertheater und moderner Musik. Kaum vorstellbar, dass z.B. Altöttinger Wetterkerzen und Musik von Jimi Hendrix, Palmkätzchen und Tango, eine Heiligenlitanei und Louis Armstrong, ein Mord und eine Mordsgaudi in einem einzigen Stück vereint werden können. In der „Wurzenoim“ ist all das und noch vieles mehr perfekt verarbeitet und unter einen Hut gebracht worden. (weiterlesen …)