Jun 252013
 
Wurzenoim_2013_button_web

Wurzenoim_2013_button_webAuf einen heißen Tanz begeben sich die “kesslfligga” Bettina und Jochen Nistler zusammen mit 11 befreundeten Laienschauspielern und Musikern, wenn sie diesen Sommer mit ihrem Mundart Musical “Wurzenoim” an verschiedenen Orten in Oberbayern zu sehen sind. Einzigartig ist dabei die Kombination aus Bauertheater und moderner Musik. Kaum vorstellbar, dass z.B. Altöttinger Wetterkerzen und Musik von Jimi Hendrix, Palmkätzchen und Tango, eine Heiligenlitanei und Louis Armstrong, ein Mord und eine Mordsgaudi in einem einzigen Stück vereint werden können. In der “Wurzenoim” ist all das und noch vieles mehr perfekt verarbeitet und unter einen Hut gebracht worden.

Datum
Wochentag
Programm
Ort
Beginn
Einlass
Link zum Vorverkauf
02.05.2015 SamstagTraditionelle WirtshausliederTraunstein, Parkhotel20:00 Uhr
 25. Juni 2013  No Responses »
Jun 182013
 
wurzenoim-2013-werner-gromes-als-bauer

Der “Bauer” steigt auf die Wurzenoim, um seinem faulen Senn ein wenig auf die Finger zu schauen. Er ist ziemlich autoritär und geht nicht gerade zimperlich mit dem Senn um. Jedenfalls lässt er sich auch nicht lumpen, wenn’s darum geht einen ordentlichen Schnaps zu trinken und auch der Brotzeit ist er nicht abgeneigt.

Gespielt wir der Bauer von Werner Gromes, der vor zwei Jahren zu unserer Truppe stiess und seit dem ist der Werner gar nicht mehr wegzudenken von der “Wurzenoim”. Das Singen habe ich ihm (dieses Mal noch?) erspart.

Werner spielt den Bauern heuer das zweite Mal. Er ist eine “Leihgabe” von der Schönramer Bühne. Vorherige Darsteller waren:

1. Auflage 1994: Ewald Trojer, Marquartstein

2. Auflage 2000: Michi Lindhuber, Ruhpolding

3. Auflage 2009: Andrusch Jung, Übersee

4. Auflage 2011: Werner Gromes, Ringham

5. Auflage 2013: Werner Gromes, Ringham

 18. Juni 2013  Tagged with: , , , , ,  No Responses »
Jun 182013
 
wurzenoim-2013-bettina-nistler-als-franz

Franz, der Wurzensenn, gespielt von Bettina Nistler ist die Hauptperson im Musical Wurzenoim. Dank seines unerschütterlichen Glaubens an die alten Bräuche ist er letztendlich der Einzige, der der “Wedahex” gewachsen ist.

Bettina spielt den Franz bereits zum dritten Mal. Vorherige Darsteller waren:

1. Auflage 1994: Tom Wildenhoff, Waging

2. Auflage 2000: Simon Geierstanger, Ruhpolding

3. Auflage 2009: Bettina Nistler, Vachendorf

4. Auflage 2011: Bettina Nistler, Vachendorf

5. Auflage 2013: Bettina Nistler, Vachendorf

 18. Juni 2013  Tagged with: , , , , ,  No Responses »
Apr 282013
 

Wurzenoim Tittmoning 2011 76

Sicherlich nur die “Insider”, die unser Stück schon gesehen haben wissen, was es mit dem “Wollseil” auf sich hat. Hier also eine kurze Erklärung für alle “Wurzenoim-Greenhorns”:

“Woi sei”, so prostet Franz der Wurzensenn dem “Breissen” zu. Der versteht immer nur “Wollseil” und prostet unter lauten “Wollseil” – Ausrufen mit.

Etwas später hat der “Doppeltbrennte” seine Wirkung getan und der “Bauer” und der “Breiss” haben mächtig einen in der Krone ….




 28. April 2013  Tagged with: , ,  No Responses »
Aug 052011
 
Wurzen

Die Wurzenoim – Ein heisser Tanz

Wurzenoim Tittmoning 2011 85
Franz, der Wurzensenn (Bettina Nistler) tanzt mit der Zenzi (Manuela Pink) einen heissen Tango

Auf einen heißen Tanz begeben sich die „kesslfligga“ Bettina und Jochen Nistler zusammen mit 11 befreundeten Laienschauspielern und Musikern, wenn sie diesen Sommer mit ihrem Mundart Musical „Wurzenoim“ unter Regie von Angie Fischer in Tittmoning und Inzell sind. Einzigartig ist dabei die Kombination aus Bauertheater und moderner Musik. Kaum vorstellbar, dass z.B. Altöttinger Wetterkerzen und Musik von Jimi Hendrix, Palmkätzchen und Tango, eine Heiligenlitanei und Louis Armstrong, ein Mord und eine Mordsgaudi in einem einzigen Stück vereint werden können. In der „Wurzenoim“ ist all das und noch vieles mehr perfekt verarbeitet und unter einen Hut gebracht worden.

 Respektlos durch alle Musikstile

Wurzenoim Band 2010
Sepp Heinz – Gitarre, Jochen Nistler – Gitarre und Gesang, Irmi Seehuber – Gesang, Wolfgang Gruen -Akkordeon und Bass, Joerg von Vietinghoff – Bass und Mandoline, nicht auf den Bild Andrusch Jung – Schlagzeug und Markus Gromes – Ziach

Die sechsköpfige Band bewegt sich respektlos quer durch alle Stilrichtungen. So wurden die Eigenkompositionen von Jochen Nistler mit Stücken von z.B. Jimi Hendrix, Bob Dylan, Udo Jürgens oder Louis Armstrong gemischt. Das Lied „Der Breiss“ wird zuerst volksmusikartig vorgestellt, um dann in der Reprise zum Country-Song zu mutieren. Auch ein klassisches Tangomotiv ist ins Stück eingearbeitet und wird gespielt auf dem Akkordeon von Wolfgang Grün. Alle Lieder haben bairische Texte, die exakt auf die Handlung abgestimmt sind. Dabei versteht es der Autor, die scheinbar unüberwindlichen Gegensätze Bauerntheater, Brauchtum und moderne fetzige Musik in auf den Punkt gebrachter Übertreibung zu vereinen und zu einem Musical wie aus einem Guss zu verarbeiten.

Dramatische Handlung, packende Szenen

Wurzenoim, kesslfligga
Bauer und “Breiss” werden handgreiflich

Die Handlung ist schnell erzählt: Der neugierige, klischeehaft dargestellte „Breisse“ Carsten Schröder (Peter Stinauer, Ruhpolding) steigt auf die Alm und trifft dort auf den faulen, abergläubischen Senn Franz (Bettina Nistler, Vachendorf). Der autoritäre Bauer (Werner Gromes, Petting) kommt dazu, um nach dem Rechten zu sehen. Ein Unwetter zieht auf und Franz, der Wurzensenn schüttelt alle möglichen Bräuche aus dem Ärmel, um die mutmaßliche „Wedahex“ zu vertreiben. Betrunken und aufgestachelt durch die schöne, junge, verschlagene Magd Zenzi = später Wetterhexe (Manuela Pink, Ruhpolding) ermorden sich Bauer und Breisse gegenseitig. Nur der in seiner bayrischen Identität tief verwurzelte Senn überlebt dank seines naiven Vertrauens in die alten Bräuche. Diese ins Musical eingebundenen Bräuche wurden detailliert recherchiert. Es handelt sich um echtes, teilweise in Vergessenheit geratenes regionales Brauchtum aus der Chiemgauer Region rund um’s Wetter und die „Wedahex“.

Ein weiteres Highlight sind die witzigen Regieeinfälle. Der „Techniker“ (Franz Zehetmair) bricht immer wieder flockig und zu den unpassendsten Momenten die Handlung durch fast schon absurd anmutende Gags. Was für „Cats“ die Kostüme und für „Starlight Express“ die Rollschuhe sind, das ist für die „Wurzenoim“ das explodierende Feuerwerk an Witz, Humor und Gegensätzen. Und das alles in Bairisch…

Die Rollen und ihre Darsteller

Termine und Kartenvorverkauf

Termine und Kartenvorverkauf 

Mrz 132013
 

Wurzenoim – Das Musical

Einzigartiges Mundart-Musical der „kesslfligga“ auf Tour durch Bayern

 

(Bildunterschrift Franz, der Wurzensenn (Bettina Nistler) und die Zenzi (Manuela Pink) tanzen einen heissen Tango)

 

 

Auf einen heißen Tanz begeben sich die „kesslfligga“ Bettina und Jochen Nistler zusammen mit 11 befreundeten Laienschauspielern und Musikern, wenn sie diesen Sommer mit ihrem Mundart Musical „Wurzenoim“ an verschiedenen Orten in Ober- und Niederbayern zu sehen sind. Einzigartig ist dabei die Kombination aus Bauertheater und moderner Musik. Kaum vorstellbar, dass z.B. Altöttinger Wetterkerzen und Musik von Jimi Hendrix, Palmkätzchen und Tango, eine Heiligenlitanei und Louis Armstrong, ein Mord und eine Mordsgaudi in einem einzigen Stück vereint werden können. In der „Wurzenoim“ ist all das und noch vieles mehr perfekt verarbeitet und unter einen Hut gebracht worden.

 

Die sechsköpfige Band bewegt sich respektlos quer durch alle Stilrichtungen. So wurden die Eigenkompositionen von Jochen Nistler mit Stücken von z.B. Jimi Hendrix, Bob Dylan, Udo Jürgens oder Louis Armstrong gemischt. Das Lied „Der Breiss“ wird zuerst volksmusikartig vorgestellt, um dann in der Reprise zum Country-Song zu mutieren. Auch ein klassisches Tangomotiv ist ins Stück eingearbeitet und wird gespielt auf dem Akkordeon von Wolfgang Grün. Alle Lieder haben bairische Texte, die exakt auf die Handlung abgestimmt sind. Dabei versteht es der Autor, die scheinbar unüberwindlichen Gegensätze Bauerntheater, Brauchtum und moderne fetzige Musik in auf den Punkt gebrachter Übertreibung zu vereinen und zu einem Musical wie aus einem Guss zu verarbeiten.

 

Die Handlung ist schnell erzählt: Der neugierige, klischeehaft dargestellte „Breisse“ Carsten Schröder (Peter Stinauer, Ruhpolding) steigt auf die Alm und trifft dort auf den faulen, abergläubischen Senn Franz (Bettina Nistler, Miesweidach/Tittmoning). Der autoritäre Bauer (Werner Gromes, Petting) kommt dazu, um nach dem Rechten zu sehen. Ein Unwetter zieht auf und Franz, der Wurzensenn schüttelt alle möglichen Bräuche aus dem Ärmel, um die mutmaßliche „Wedahex“ zu vertreiben. Betrunken und aufgestachelt durch die schöne, junge, verschlagene Magd Zenzi = später Wetterhexe (Manuela Pink, Ruhpolding) ermorden sich Bauer und Breisse gegenseitig. Nur der in seiner bayrischen Identität tief verwurzelte Senn überlebt dank seines naiven Vertrauens in die alten Bräuche. Diese ins Musical eingebundenen Bräuche wurden detailliert recherchiert. Es handelt sich um echtes, teilweise in Vergessenheit geratenes regionales Brauchtum aus der Chiemgauer Region rund um’s Wetter und die „Wedahex“.

 

Ein weiteres Highlight sind die witzigen Regieeinfälle. Der „Techniker“ (Werner Kluge) bricht immer wieder flockig und zu den unpassendsten Momenten die Handlung durch fast schon absurd anmutende Gags. Was für „Cats“ die Kostüme und für „Starlight Express“ die Rollschuhe sind, das ist für die „Wurzenoim“ das explodierende Feuerwerk an Witz, Humor und Gegensätzen. Und das alles in Bairisch…

 

Mehr Information auch im Internet unter www.kesslfligga.de

 13. März 2013  Tagged with: ,  No Responses »
Mrz 132013
 

P1070789


Inhalt

Der Senn Franz lebt einsam auf der Wurzenoim. Eines Tages bekommt er Besuch vom “Breissen” Schröder aus Wuppertal. Schröder wird kurzerhand zum Holz hacken eingeteilt und so kommt der Senn Franz auch zu seinen wohlverdienten Vormittagsschläfchen. Als der Bauer auf seiner Alm nach dem Rechten sehen will, traut er seinen Augen nicht, hackt da statt seinem nichtsnutzigen Senn ein Wildfremder und hat auch noch lockere Sprüche drauf. Der entstehende Streit wird aber geschickt mit Hilfe des berühmt-berüchtigten “Doppeltbrennt’n” geschlichtet und so wird’s recht zünftig da oben auf der Wurzenoim.

Bis ein Unwetter aufzieht und der Senn so richtig die Hosen voll hat, fürchtet er doch die “Wedahex”, die schon viel Unheil angerichtet hat. Er zieht sämtliche Register seiner Wedahexen-Abwehr-Massnahmen, wird aber vom Breissen und vom Bauern daran gehindert, seine wirkungsvollen Mittelchen einzusetzen. In dem ganzen Durcheinander erscheint Zenzi, die fesche Magd aus dem Rummsbachtal, pritschnass und ausgekühlt von dem Sauwetter. Sehr zur Freude der drei entledigt sie sich erstmal ihrer nassen Kleider, wobei die drei begeistert feststellen, dass schon sauber Hoiz vor der Hütten vorhanden ist…

Damit nimmt das Unheil seinen Lauf und es kommt wie es kommen muss. Zuerst wird noch feucht fröhlich dahingezecht, doch dann zeigt das fesche Weib sein wahres Gesicht. Sie spielt die drei gegeneinander aus und reizt sie bis hin zu einer schändlichen Bluttat. Franz erkennt endlich die “Wedahex” und setzt in seiner Verzweiflung sein letztes und stärkstes Mittel ein: Die Drudenschneid. Mit Hilfe des Zaubermessers schlägt er die Hexe in die Flucht und bleibt allein zurück. Die alten Bräuche haben ihm letzlich Kopf und Kragen gerettet, der Bauer und der Breisse mussten für ihren Leichtsinn büssen.


Form

Das Mundartmusical “Wurzenoim” ist ein Feuerwerk aus Spass. Da werden Klischees bis auf die Spitze getrieben, da werden bairische Texte auf Melodien von Luis Armstrong, den Animals oder den Kinks gesungen. Nichtmal vor Jimi Hendrix macht die Band in Rockbesetzung Halt. Spielszenen mit unerwarteten Wendungen wechseln ständig mit vielfältigsten Musikeinlagen, sogar Tango wird getanzt auf der Wurzenoim. Und wenn die Leichen von Bauer und Breisse vom Bühnentechniker abtransportiert werden, dazu “Knocking on Heaven’s Door” von Bob Dylan ertönt, mit bairischem Text natürlich, dann bleibt kein Auge trocken, so etwas gibt es auf Bayerns Bühnen nur einmal.


Text und Musik

Das Stück wurde von Hati Schweiger und Jochen Nistler 1991 geschrieben und ist seitdem in mehreren Auflagen unter verschiedenen Regisseuren weiterentwickelt worden. Inzwischen hat es einen gewissen Kultstatus erreicht.

Die Liedertexte stammen von den Autoren, die Melodien von Jochen Nistler, eingemischt sind Melodien von The Animals, Luis Armstrong, Udo Jürgens, The Kinks, Bob Dylan, Deep Purple und Jimi Hendrix


Neuauflage 2013

In der letzten Auflage 2011 waren die Vorstellungen ausverkauft, das Publikum war begeistert. Der Trinkspruch “Wollseil” (heisst eigentlich “Woi sei”, der Breisse versteht aber immer nur Wollseil) begleitet uns seitdem überall bei unseren Auftritten und immer wieder werden wir auf die Wurzenoim angesprochen. So haben wir uns entschlossen 2013 eine Neuauflage zu machen. Geplant sind sechs Aufführungen, davon vier Open Air Vorstellungen in der einzigartigen Atmosphäre des Inzeller Steinbruchs und zwei im wunderbaren Ambiente der Burg Tittmoning.


 13. März 2013  Tagged with:  No Responses »