Apr 242014
 

Taraxacum officinale, Köpfchen

an Zutaten braucht Ihr für ca. fünf Gläser Löwenzahnhonig:

ca 350 g Löwenzahnblüten, anderthalb Zitronen in Scheiben geschnitten, gut anderthalb Liter Wasser und 3 Pfund Zucker

Im April/Mai blüht der Löwenzahn. Eine gute Gelegenheit, sich seinen eigenen “Löwenzahnhonig” herzustellen.  Das ist natürlich kein “echter” Honig, denn den können immer noch allein nur die Bienen bzw. Imker produzieren. Schmackhaft aber ist unser Löwenzahnhonig ebenfalls und gesund soll er auch sein …

Maria Eck, Siegsdorf

Ich habe einen kleinen Ausflug nach Maria Eck bei Siegsdorf gemacht, denn auch das Blütensammeln soll schließlich richtig gute Laune bereiten. Am besten Ihr nehmt Euch ein Körbchen mit und sucht Euch einen schönen Flecken Natur, wo wenig Autos unterwegs sind.

Löwenzahnwiese

Ich habe ca 300 Köpfchen gesammelt, das waren dann später abgewogen 380 g. Zum Sammeln geht Ihr am besten vormittags oder mittags, wenn die Köpfchen geöffnet sind und kein Tau mehr darauf ist.

gelbe Fingrer

Vom Sammeln bekommt man richtig schön goldgelbe Finger. Ich hab mir auch eine kleine Brotzeit und etwas zu trinken mitgenommen und hatte es kein bisserl eilig. Ich hab’s genossen …

Blüten waschen

Wieder zu Hause habe ich die Blüten in einem Kunststoffsieb etwas abgespült.

Grosser Topf

Dann habe ich sie in einen grossen Topf gegeben …

Zitrone zugebenhabe anderthalb Zitronen in dünne Scheiben geschnitten, dabei die Kerne entfernt und die Scheiben dann zu den Blüten gegeben.

WasserJetzt kommt das Wasser dazu. Anderthalb Liter ungefähr, geht nicht so genau.

kochen

Ich hab alles ca eine halbe Stunde gekocht …

grobes SiebDann zuerst durch ein grobes Sieb in eine Schüssel gegossen. Dabei mit einem Kochlöffel die Masse richtig schön ausgepresst.

feines SIebAls nächstes habe ich die Suppe durch ein feinmaschiges Sieb zurück in den Kochtopf geschüttet.

brauner ZuckerJetzt drei Pfund braunen Zucker dazu.

Schaum

Und dann auf Stufe fünf von neun kochen lassen, bis es anfängt zu schäumen und leicht zähflüssig wird. Das dauert ca. drei Stunden, je nachdem wie viel Wasser verkochen muss.

GläserMit einem Trichter habe ich den Honig in Gläser gefüllt und zu guter Letzt mit einem lustigen Etikett versehen.

heiliger honig

 

Viel Spass beim nachmachen!

 24. April 2014  2 Responses »
Jan 312014
 

Lutz

Der Bassist aus München spielt einfühlsame Lines und kann dabei durchaus Spitzen setzen. Im Grunde genommen liebt er weiche gefühlvolle Läufe, die einen perfekten Kontrapunkt zum harten, geraden Beat des Schlagzeugers setzen. Durch seine Spielweise ist Lutz Kirsten das perfekte Bindeglied von der Rhythmusfraktion hin zur Harmonie- und Melodieabteilung.

 31. Januar 2014  No Responses »
Jan 302014
 

Markus2

So verspielt, experimentierfreudig, locker-flockig er seine Ziach spielt, genauso ist Markus Gromes auch selbst. Immer zum Scherzen aufgelegt, immer für ein Späßchen zu haben. Dabei ist er keineswegs oberflächlich, sondern er setzt sich intensiv, ernsthaft  und ambitioniert mit der Musik auseinander.

 30. Januar 2014  No Responses »
Jan 292014
 

Woife

 

Wolfgang Grün aus Traunreut spielt sein Keyboard präzise und dabei gelassen. Aber nicht nur am Keyboard macht der Vollblutmusiker eine gute Figur. Bisweilen packt ihn dann doch der Blues und er schnappt sich seine Mundharmonika und lässt lässige Improvisationen hören. Nebenbei bemerkt, auch das Akkordeon und die Gitarre weiß der Mann zu bedienen.

 29. Januar 2014  No Responses »
Jan 162014
 
Konzertzither von Andreas Schillinger, Surberg

Konzertpsalterzither von Andreas Schillinger, Surberg

Die Zither hat ihren ganz besonderen Reiz. Ein Spezialist und “Zither-Fuchs” ist unser Freund Andreas Schillinger aus Surberg. Nicht nur, dass er selbst seit 26 Jahren ausgezeichnet Zither spielt, sondern er baut und repariert auch Zithern. Von der Konzertzither über die Salzburger Zither bis hin zur Harfenzither und Basszither. Ich möchte ihn an dieser Stelle vorstellen und Euch einige interessante Informationen zur Zither geben.

Andreas Schillinger hat von 2005 bis 2007 bei Andreas Spohn in Surberg Instrumentenbau gelernt. Er ist spezialisiert auf Gitarre und Zither. Die Berufsschule absolvierte er in Mittenwald und seine Gesellenprüfung bestand er mit Note 1.

Das Foto zeigt sein Gesellenstück, die Konzertpsalterzither welche er natürlich selbst spielt. Diese Form von Zithern ist eine ganz eigene Verbindung der kastenartigen Psalterform mit der Salzburger Form. Durch den grösseren Resonanzkörper der Psalterform ergibt sich ein ausgeprägter, schöner und warmer Klang, der seinesgleichen sucht.

Was man vor allem braucht als Instrumentenbauer ist Ruhe, sagt der Andreas. “Da geht nix mit nebenbei telefonieren”, denn ein kleiner Fehler und die Arbeit von Tagen, ja Wochen wäre umsonst. Und je weiter so ein Instrument gedeiht, desto spannender wird es natürlich für den Instrumentenbauer, denn ein Fehler am Anfang der Arbeit wäre natürlich weitaus weniger schlimm, als einer kurz vor der Vollendung.

500 kg Spannung muss so eine Zither aushalten (eine halbe Tonne!!!), da ist es schon wichtig, daß einer sein Handwerk beherrscht und weiß, was er zu tun hat. Von der Auswahl der Tonhölzer (am besten eignen sich Ahorn und Fichte) bis hin zum Einbau der Mechanik.

Geduld und Bezug zur Musik braucht so ein Instrumentenbauer, aber damit ist es natürlich nicht getan, denn ein ästhetisches Empfinden, ein gutes Auge und vor allem Ohr, eine sichere Hand und viele weitere Eigenschaften.

 

Andreas Schillinger beim Abklopfen einer Gitarrendecke

Andreas Schillinger beim Abklopfen einer Gitarrendecke

“Am liebsten nehme ich für meine Tonhölzer Material aus unserer Gegend,” sagt mir der Andreas. Gleichmässige Jahresringe, dabei möglichst dicht und eng (die entstehen wenn ein Holz langsam wächst) sollte so ein Tonholz haben. Astfrei muss es natürlich sein und von geradem Wuchs, wenn es gespalten wird. Und wenn man dann ein gutes Tonholz gefunden hat, dann muss es über Jahre sachgerecht gelagert werden. So baut sich der Andreas einen wertvollen Lagerbestand an Hölzern auf, aus denen er gemeinsam mit seinen Kunden gegebenenfalls das passende wählen kann.

Daß so eine Zither nicht billig sein kann, das kann sich jeder vorstellen. Aber wenn man all die Zeit, das wertvolle Material und die Erfahrung, die in so einem Instrument steckt bedenkt, dann ist das Preis – Leistungsverhältnis absolut in Ordnung. Wer also auf der Suche nach einer qualitativ hochwertigen Zither ist, der ist beim Andreas Schillinger an der richtigen Adresse. Er baut Einzelstücke, die sich sehen und vor allem hören lassen können.

Aber selbstverstänlich restauriert und überholt er auch Zithern, richtet Griffbretter ab (unter anderem auch meine Gitarre) und auch mit Hackbrettern weiß der Schillinger Andreas umzugehen.

Wer neugierig geworden ist:

Der Andreas zeigt Euch gerne seine Werkstatt und unterhält sich mit Euch. Einfach mal anrufen und einen Termin vereinbaren.

www.gitarrenbau-schillinger.de

 16. Januar 2014  No Responses »
Okt 292013
 

Hier habe ich einige Stimmen aus unserem Gästebuch zusammengestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen, vielen Einträge, die uns unser Publikum in den letzten zehn Jahren geschrieben hat. Für uns ist es immer eine Freude, die Gästebücher durch zu blättern

Danke

Bettina und Jochen

 

“… wir nehmen heute Abend sehr viel mit!”

“… Ihr habt grossartig gespielt”

“Authentisch, ehrlich, ungekünstelt”

“Das Stück war himmlisch und wunderbar. Eigentlich war ich heute Abend ein bisserl maulig, aber das Stück hat meine Laune deutlich gebessert. Danke.”

“Eine grössere Freude hättet Ihr mir nicht machen können.”

“Das höchste Lob eines Westfalen: Das Stück war zu ertragen. Vielen, lieben Dank”

“Euer Stück ist uns ganz schön unter die Haut gegangen.”

“Eine Aufführung vom Brandner Kasper, wie wir sie so nicht kannten. Ihr wart wirklich großartig.”

“Erfrischend anders und professionell gespielt”

“Ging unter die Haut und manchmal auch tiefer”

“Fantastisch und ergreifend”

“Es war sehr mitreißend”

“das Nachdenken über den Tod war selten eine solcherne Gaudi”

“Jetzt kann ich gar nix schreiben, weil ich noch so viel überlegen muss”

“es war einfach nur guad”

“sauguad gschbuid und gsunga”

“Pipi in den Augen sowohl bei Euch, wie auch bei uns”

“Alles verdient nur Superlative: Schauspiel, Gitarrenspiel, Texte. Gänsehaut! Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes mitgenommen von Eurem Spiel! Danke!”

“Ihr seid ein Erlebnis!”

 29. Oktober 2013  No Responses »
Sep 092013
 
Bettina und Jochen Nistler

 

1. I ziag ma meine oiden greanan Gummistiefin oo,
A Messerl hob i mer in mei Körbe einedo,
A Mei voi Kaffe no und aussi bei der Tür
De Vögerl singen aa scho in aller Herrgottsfriah,
Daung duats ma und as Wetter is so schee
Wia i naus ins Hoiz zum Schwammerlsuacha geh.

2. Bressiern duat nix, i hob an Eimer voi Zeit
Den trink i langsam aus, i geh zum Schwammerl suacha heit
I geh einfach drauf los, wia’s ma grad gfoid
Kreiz und quer ohne Ziel durch’n Woid.
Und do schau her hob i auf meiner Runden,
Glei zwoa saubane Parasolschwammerl gfunden.

3. De mach i ma heit Mittag, de wern aussapaniert
Hobs abgschnitten und bin weiterspaziert,
Parasolschnitzel griagst bei koan Schuhbeck ned,
Denk i grad und do reissts mi, weil a Stoapilzl steht
Direkt am Wegrand, und i buck mi schneiden oo,
Stehn doch glei danem no drei Stoapilzln do.

4. Jawoll denk i mir des hod se scho rentiert,
Und wieder bin i kreiz und quer weiterspaziert,
A paar Maronal gehn her, de jungen nimm I gern,
Weil Dawurmte Oide Wascheln ned mitgnumma wern.
De scheenan keman olle ins Körbe nei,
Wia i mi scho auf’s Parasolschnitzel gfrei.

5. De andern wird i trickin, weil zun Essen sans zväi,
Jetz muass i no schnell an a ganz geheime Stäi,
Des Platzl is im Junghoiz, scho a weng versteckt
Da hab i doch letzhin glatt a Reherl entdeckt.
So is ma neilich richtig guad ganga
Im Hoiz draussd, beim Schwammerl eifanga.

 9. September 2013  No Responses »