Mai 282012
 

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Das Foto zeigt ein Stückchen eines mehrfach geflickten Kupferkessels, das wir von einem Bekannten geschenkt bekommen haben. Er fand das Stück in der Salzach.

Der heute abfällig für Südländer gebrauchte Ausdruck hat einen engen Zusammenhang mit Kesselflicker. Der Katzelmacher hat aber im eigentlichen Sinne nix mit Katzen zu tun. Vielmehr sind die Wurzeln des Begriffs in “catinus” zu finden, wie uns die Wortforscher berichten. Nun, “catinus” ist lateinisch und heisst “Kessel”, auf althochdeutsch “chezzil”.

Also ist der Katzelmacher letztlich nix anderes als ein Kesselmacher, Kesselflicker.

Nebenbei: ihr braucht gar nicht auf die Idee zu kommen, uns Katzlmacher zu nennen, schreiben wir uns doch schön bairisch: “kesslfligga”. Warum? Nun, weil wir wie damals die Kollegen von Ort zu Ort ziehen, dort auftreten und den ein oder anderen Schaden reparieren…

P.S.: Leider sind manche Dachschäden auch von uns nicht zu beheben!

 28. Mai 2012  Tagged with: , ,  Add comments

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