Im Frühjahr 2025 begann ich, mich mit der Frage zu beschäftigen, wie sich Naturerleben, Verantwortung und digitales Erzählen miteinander verweben lassen. Gemeinsam mit meiner Frau entstand der Titel „Wir werden immer mehr“ – WIM. Ein Satz, der eher wie ein Gefühl kam als wie ein Konzept, und der sofort einen Resonanzraum öffnete.
Aus diesem Impuls entwickelte sich die Idee eines geobasierten Informationssystems, nicht linear, sondern offen gedacht. Eine Landschaft aus Bedeutungen, über präzise gesetzte Punkte im Gelände erschließbar, eher eine Matrix als eine klassische Route. Das Erzählen sollte nicht führen, sondern öffnen.
Im Mai 2025 stellte ich den ersten Entwurf unseren Projektpartnern vor: Jonas von der Andrea von Braun Stiftung, Kalli von der Heinz Sielmann Stiftung und Bettina Burkhard-Aicher von der ANL. Die Reaktionen waren aufmerksam, interessiert und zugleich ermutigend.
Es war der Moment, in dem klar wurde: Der Gedanke trägt. Und es lohnt sich, ihn weiter auszubauen.