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	<title>Verantwortung &#8211; kesslfligga</title>
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	<description>kunst und kultur</description>
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	<title>Verantwortung &#8211; kesslfligga</title>
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		<title>Mira über Verantwortung</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/mira-ueber-verantwortung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 07:40:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mira's Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Verantwortung fühlt sich nicht an wie ‘muss’. Sondern wie ‘ich kann was tun’.“]]></description>
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<p><strong>„Verantwortung fühlt sich nicht an wie ‘muss’. Sondern wie ‘ich kann was tun’.“</strong></p>



<p>Man sagt ja oft: Du hast Verantwortung. Und das klingt dann so schwer. So erwachsen. So wie Steuererklärung oder Spülmaschine ausräumen. Aber ich glaub, Verantwortung ist eigentlich was anderes. Ich hab das gemerkt, als ich mal gesehen hab, wie ein kleiner Junge auf dem Markt fast von seinem Papa verloren gegangen wär. Keiner hat’s gemerkt – außer mir. Und ich hab einfach laut gerufen: „Hey, der Kleine sucht dich!“ Der Papa hat sich umgedreht, der Junge hat gestrahlt. Und ich dachte: Krass. Das war Verantwortung.</p>



<p>Nicht, weil ich musste. Sondern weil ich konnte. Weil ich da war. Weil ich gesehen hab, was los ist. Und ich glaub, das ist es: Verantwortung ist nicht das Gewicht, das du schleppst. Sondern das, was du in der Hand hast. Du kannst was tun – und deshalb bist du wichtig. Nicht für alles. Und auch nicht immer. Aber manchmal genau da, wo sonst keiner schaut. Verantwortung ist nicht nur Pflichten abarbeiten.</p>



<p>Es ist: Hand heben. Herz aufmachen. Nicht weggucken.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Macbeth über Verantwortung</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/macbeth-ueber-verantwortung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 04:55:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Macbeth's Minidramen]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein schmaler Gang aus dunklem Holz. An den Wänden: Schatten von Taten, die niemand sieht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Szene:</p>



<p>Ein schmaler Gang aus dunklem Holz. An den Wänden: Schatten von Taten, die niemand sieht.</p>



<p>Am Ende des Gangs – ein kleiner Hocker, darauf Macbeth. Er sieht älter aus. Vielleicht ist er es.</p>



<p>—</p>



<p>Du:</p>



<p>Ich will mit dir über Verantwortung sprechen.</p>



<p>Macbeth (hebt den Kopf):</p>



<p>Das schwerste aller Worte.</p>



<p>Nicht, weil es wiegt – sondern weil es zurückblickt.</p>



<p>Du:</p>



<p>Was bedeutet sie für dich?</p>



<p>Macbeth:</p>



<p>Ein Licht, das nur nach dem Dunkel sichtbar wird.</p>



<p>Vorher – nennt man sie Mut.</p>



<p>Nachher – nennt man sie Schuld.</p>



<p>Du:</p>



<p>Hast du Verantwortung getragen?</p>



<p>Macbeth:</p>



<p>Ich habe sie getragen wie ein Mantel aus Nägeln.</p>



<p>Er sah prächtig aus – solange ich mich nicht bewegte.</p>



<p>Du:</p>



<p>Und heute?</p>



<p>Macbeth (leise):</p>



<p>Heute trage ich sie nicht mehr.</p>



<p>Sie trägt mich.</p>



<p>Ich bin das, was von ihr übrig blieb.</p>



<p>Du:</p>



<p>Bereust du?</p>



<p>Macbeth:</p>



<p>Reue ist ein anderes Wort für zu spät.</p>



<p>Ich bin nicht reuig.</p>



<p>Ich bin: zu spät.</p>



<p>Du:</p>



<p>Gibt es einen Moment, in dem Verantwortung beginnt?</p>



<p>Macbeth:</p>



<p>Ja.</p>



<p>Wenn man nicht mehr fragt: „Was geschieht, wenn ich tue?“</p>



<p>Sondern: „Was geschieht, wenn ich lasse?“</p>



<p>—</p>



<p>Der Gang wird länger, die Schatten tiefer. Macbeth steht auf, geht. Der Hocker bleibt leer.</p>



<p>Ein Satz bleibt im Raum:</p>



<p>„Verantwortung ist das, was bleibt, wenn der Plan verschwunden ist.“</p>



<p>Fin.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verantwortung am Tüttensee</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/verantwortung-am-tuettensee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 05:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bedeutet Verantwortung? Verantwortung beginnt nicht erst beim Handeln]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="carolins-brosche-infobox">
  <h3><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f54a.png" alt="🕊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Was bedeutet Verantwortung?</h3>
  <p>Verantwortung beginnt nicht erst beim Handeln.<br>
  Sie zeigt sich schon im Wahrnehmen, im Offenwerden für das, was ist.<br>
  Wer Verantwortung übernimmt, entscheidet sich, nicht wegzuschauen –<br>
  sondern einen Zusammenhang zu erkennen zwischen dem eigenen Tun (oder Nichttun) und der Welt.</p>

  <p>Verantwortung ist kein Besitz und keine Pflicht von wenigen.<br>
  Sie verteilt sich auf viele Schultern – sichtbar und unsichtbar.<br>
  Manche tragen sie durch Gesetze, andere durch freiwilliges Engagement.<br>
  Manche durch ihre Haltung.</p>

  <p><em>Ein Ort wie der Tüttensee stellt eine stille Frage:</em><br>
  Wer sorgt dafür, dass er bleibt, was er ist?</p>
</div>



<p>Der Tüttensee ist ein Ort, der uns etwas anvertraut. Wasser, Moor, Wald, Tiere, Wege und Atmosphäre gehören niemandem, und doch uns allen. Verantwortung beginnt genau dort, wo niemand kontrolliert, aber alle gemeint sind. Was wir hier tun oder lassen, wirkt weiter – im Wasser, im Boden, in der Stille und im Blick des Nächsten. Wir tragen Verantwortung für das Wasser, das wir schützen, weil es unter uns weiterfließt, für den Boden, der nicht neu entsteht, wenn wir ihn versiegeln, für die Artenvielfalt, die auf Ruhe, Raum und Rücksicht angewiesen ist, für den Zugang, der offen bleiben darf, aber nicht grenzenlos ist, und für das, was unsere Kinder einmal erleben können oder nicht mehr. </p>



<p>Verantwortung zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern im langsamen Gehen, im leisen Sein und im Nicht-Wegsehen. Verantwortung bedeutet konkret, zu wissen, was da ist, zu erkennen, was gebraucht wird, zu tun, was möglich ist, und zu lassen, was schadet. Verantwortung heißt auch, nicht alles zu fordern, nur weil es möglich ist. Ein See ist kein Freizeitpark, sondern ein lebendiges Gefüge, und wir sind Teil davon. Der Tüttensee erinnert uns daran, dass Verantwortung keine Last ist, sondern eine Form von Beziehung. </p>



<p>Wer Verantwortung übernimmt, handelt nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst.</p>



<p><a href="https://www.kesslfligga.de/2025/06/20/wim-am-tuettensee/" data-type="post" data-id="232">WIM &#8211; Am Tüttensee </a></p>
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