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	<title>Heimatkundliche Sammlung &#8211; kesslfligga</title>
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	<description>kunst und kultur</description>
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		<title>Thecosmilia clathrata</title>
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		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 17:55:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor 200 Mio. Jahren lag der Chiemgau unter einem warmen Meer. Dort lebte die gitterblühende Koralle Thecosmilia clathrata in Kolonien aus Kalkröhren. Heute bleiben nur versteinerte Strukturen: ein regelmäßiges Röhrenmuster im Stein – Relikt eines uralten Riffs, lange vor Mensch und Landschaft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"> – die gitterblühende Koralle aus dem Rät</h2>



<p class="gb-text">Vor ungefähr 200 Millionen Jahren war hier, wo heute der Chiemgau liegt, kein Land, sondern ein warmes, flaches Meer– fast wie heute in der Südsee. In diesem Meer lebte die Koralle Thecosmilia clathrata. Man muss sich das wie eine Unterwasser-Siedlung vorstellen: Viele kleine, weiche Tiere – jedes in einer eigenen festen Kalkröhre – standen dicht nebeneinander. Die Röhren wuchsen nach oben, so wie dünne Kerzen, und bildeten zusammen eine große Kolonie. Mit ihren Fangarmen holten sich die Tiere winzige Futterteilchen aus dem Wasser.</p>



<p class="gb-text">Heute ist von ihnen nur noch der Kalkbau übrig. Die weichen Tiere sind längst vergangen, die Röhren sind oft mit hellem Kalk ausgefüllt. Im Stein erkennt man sie als regelmäßiges Muster – wie ein Gitter aus kleinen Röhren. Wenn man so einen Stein findet, weiß man: Er war einmal Teil eines Korallenriffs, das hier wuchs, lange bevor es Menschen, Kühe oder Kirchtürme gab.</p>
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