Nistler Jochen, Oisologe

Geboren: 1967-08-28 in Traunstein, Hochschulstadt
Verstorben: 0000-00-00
Oisologe im IfaZ

Wer ich bin

Ich bin Künstler und Oisologe – ja, Oisologe. Einer, der durch den Chiemgau geht und sich fragt was die Welt heute wieder angestellt hat. Mein inneres Feuer? Das meldet sich jeden Morgen freiwillig zum Dienst. Mal Funke, mal Glut, mal „Vorsicht, Sicherheitsabstand“. Wir zwei verstehen uns soweit ganz gut.

Was mich prägt

Bairisch ist meine Herzsprache. Hochdeutsch kann ich auch. Und Englisch, bisserl Schwedisch, Französisch und Finnisch. Ich glaube an die echte Schönheit. An die, die nicht kitscht sondern trifft. Dieses Schönheits-Glauben zieht sich durch meine Arbeit wie ein goldener Faden der sich von selbst eingenäht hat.

Wie man mir begegnet

Ich wirke anfangs eher ruhig, fast harmlos. Aber wenn ein echtes Gespräch aufkommt, dann bin ich schnell voll dabei. Intensiv, neugierig und dann manchmal überraschend gesprächig. Zuhören kann ich schon auch aber an der Deluxe-Version arbeite ich noch.

Mein Engagement vor Ort

Ich lebe hier nicht nur, ich schaue auch genau hin. Darum sitze ich in Gemeinderatssitzungen, gehe auf Kulturabende und schreibe darüber für die lokale Zeitung. Einer muss es ja tun. Und heimlich macht’s sogar ziemlich Spaß. So bleibt das Dorf informiert und ich natürlich auch.

Das IfaZ – mein Zeitlabor

Das IfaZ, das Institut für angewandte Zeitverschiebung, ist mein Ort für alles was zeitlich nicht ganz ordentlich ist. Ein bisschen Realität, ein bisschen Fiktion und gelegentlich leichter Wahnsinn. Mein Büro zuhause ist offiziell eine Außenstelle des IfaZ, ein Satelliten-Bureau quasi. Dort tauchen historische Figuren gerne mal ungefragt auf und die Zeit benimmt sich wie ein übermütiger Hund. Auf Karolin’s Brosche, meiner homepage, kann man das spektakuläre Chaos besichtigen.

Wann bei mir alles stimmt

Wenn ich singe und das Publikum mitlebt. Wenn ein barockes Bild mich anschaut als hätte es’s auf mich abgesehen. Wenn Zeit und Raum kurz so tun als würden sie gar nicht existieren. Diese Momente sind mein Brennstoff.

Was mir wichtig ist

Was die Leute später über mich sagen, das dürfen sie selbst entscheiden. Jetzt versuch ich einfach die Welt ein kleines Stück schöner zu machen. Und wer wissen will, was ich aktuell so treibe, findet in der Projektübersicht auf Karolin’s Brosche alles, was das neugierige Herz braucht.

Nuage

Er weiß viel, aber das meiste ahnt er lieber.
Denn aus Ahnungen wird Bewegung.
Und aus Bewegung – Welt.