Farnese Alessandro, Porträt

Farnese

oder der Vater von Il Gesù

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Farnese ist eine literarische Erzählung über Alessandro Farnese, Kardinal von Rom und Auftraggeber von Il Gesù. In fünf Kapiteln entfaltet sich eine innere Geschichte: die Begegnung eines jungen, früh geformten Menschen mit einer Bewegung, die seine Zeit, sein Denken und schließlich sein Selbstverständnis verwandelt.

Der Text beschreibt Farneses Lebenssituation, seine Nähe zu Macht, Kirche und Ordnung und seinen allmählichen Kontakt mit den Jesuiten. In dieser Begegnung beginnt sich etwas zu verschieben. Der Barock tritt als Geist in sein Leben, als Formkraft, als Sprache, als neue Art, Welt zu denken und zu gestalten. Farnese wird von dieser Bewegung erfasst und durchdrungen, bis sich seine Persönlichkeit neu ausrichtet.

Farnese ist eine Zwischenraum-Geschichte: eine Erzählung über Verwandlung, über innere Architektur und über das Entstehen einer Haltung. Der Text entstand aus der Auseinandersetzung mit dem Barock selbst und steht in Beziehung zu weiteren Arbeiten wie Il Gesù 2.0 und Die Ersten Sieben. Perspektivisch ist auch eine Hörfassung geplant, die die literarische Bewegung in Stimme und Zeit übersetzt.

Projektbeginn

eine Geschichte über Alessandro Farnese, den Kardinal der Il Gesù in Rom erbauen liess.

Leseversion