Haltung und Heimat – Franz Liebl
Was bedeutet Heimat – für Franz Liebl?
Diese Ausstellung widmet sich dem Menschen Franz Liebl, seinem Leben in Vachendorf und seinem außergewöhnlichen Engagement für die Erforschung und Bewahrung der Ortsgeschichte. Franz Liebl verstand Heimat nicht als etwas Fertiges, sondern als etwas Lebendiges: ein Geflecht aus Geschichten, Erinnerungen, Dokumenten und Beziehungen.
Über Jahrzehnte sammelte, ordnete und bewahrte er Zeugnisse des Dorflebens – getragen von Neugier, Verantwortungsgefühl und tiefer Verbundenheit mit dem Ort und seinen Menschen. Die Ausstellung macht dieses Lebenswerk erstmals in größerem Umfang öffentlich zugänglich. Sie zeigt ausgewählte Dokumente, Aufzeichnungen, Fotografien und Forschungsergebnisse – und verbindet sie mit Einblicken in Franz Liebls Motivation, Arbeitsweise und persönliches Wirken.
Gleichzeitig fragt die Ausstellung:
Was bedeutet Heimat heute – für uns, für Vachendorf, für kommende Generationen?
Denn Heimat ist nicht nur Erinnerung – sie ist Gegenwart und Gestaltung. Die Ausstellung lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, eigene Perspektiven einzubringen: mit Worten, Bildern, Erinnerungen, Ideen. So entsteht ein lebendiges Bild von Vachendorf – im Wandel, im Gespräch, im Miteinander. Begleitet wird die Ausstellung von einer digitalen Aufarbeitung des Werkes von Franz Liebl. Dieses digitale Heimatarchiv macht die gesammelten Zeugnisse dauerhaft zugänglich und bietet Raum für Ergänzung, Recherche und Weitergabe – über den Ausstellungszeitraum hinaus.
So wird die Ausstellung zu einem Ort der Begegnung: zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – getragen von Respekt, Dankbarkeit und dem Wunsch, das Gemeinsame zu stärken.
01/10/2026