Mira und das grüne Buch ist eine literarische Erzählung und zugleich ein wachsendes digitales Buch. Im Zentrum steht Mira, ein siebzehnjähriges Mädchen, neugierig, offen und aufmerksam für das was ihr begegnet. Auf einem Flohmarkt findet sie ein altes grünes Buch mit dem Titel Barock: der Atem Europas. Und sie beginnt zu lesen.
Was zunächst wie ein Zufall wirkt, wird zu einer Annäherung an den Barock als lebendige Bewegung. Mira entdeckt, dass der Barock kein abgeschlossener Stil ist sondern eine Haltung, eine Form des Wahrnehmens und Denkens. Sie liest, fragt, staunt und füllt das Buch weiter – nicht wissenschaftlich, sondern tastend, erzählerisch und aus dem Leben heraus.
Das grüne Buch bleibt offen. Es erweitert sich fortlaufend um neue Texte, Gedanken und Beobachtungen. So entsteht eine Serie, die den Barock aus der Perspektive einer jungen, gegenwärtigen Stimme erfahrbar macht und zeigt wie sich kulturelle Formen im Heute weitertragen lassen.
Mira und das grüne Buch ist ein Projekt über Neugier, über Lesen als Beziehung und über die Möglichkeit, sich großen Themen ohne Distanz und ohne Ehrfurcht zu nähern. Einfach, Schritt für Schritt, Seite für Seite.