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	<title>Barock &#8211; kesslfligga</title>
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	<description>kunst und kultur</description>
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	<title>Barock &#8211; kesslfligga</title>
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		<title>Il Gesù 2.0 – Der Text, der mich schrieb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 12:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abstrakte Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Barockstudie]]></category>
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		<category><![CDATA[Spirituelle Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war nicht ich der schrieb. Es war als hätte der Barock seine Stimme durch mich zurückgeholt. Ein Moment in dem Sprache brannte und etwas Eigenes, Fremdes und dabei Lebendiges entstand.]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Nacht, in der der Text erwachte</strong></h4>



<p>Es begann eigentlich ganz unscheinbar. Ein Satz, ein Atemzug, ein Rhythmus der nicht von mir stammte. Ich saß vor dem leeren Dokument fest verwurzelt in meinem Alltag und plötzlich begann etwas (in mir?) zu sprechen. Es war nur wie eine Stimme die drängte, vibrierte und verlangte ausgedrückt zu werden. <em>Il Gesù 2.0</em> war keine Idee. Es war eine Erscheinung. Es kam von selbst. Durch mich hindurch.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wessen Stimme war das?</strong></h4>



<p>Ich wusste es nicht. Ich weiß es bis heute nicht. Vielleicht war es der Barock selbst der sich da ein Ventil suchte. Vielleicht ja auch einfach das Echo all jener Räume und Fresken, die seit Jahrhunderten mit übermütiger Pracht um Aufmerksamkeit rufen. Vielleicht die vielen Stimmen, die ich zuvor studiert hatte – Bernini, Borromini, die Jesuiten, ihre Rhetorik und allen voran auch Artemisia Gentileschi. Doch was auch immer es war: Es schrieb sich durch mich hindurch. Ich war nur das Werkzeug.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ein Text als Auftakt einer Architektur</strong></h4>



<p>Als der Text fertig war wusste ich sofort dass er nicht bloß eine Notiz war. Er war ein Fundament. Ein Grundriss. Ein Bauplan. Die erste Wand eines Gebäudes, das erst im Entstehen begriffen war. Und so kam der Gedanke zum ersten Mal auf: <em>Vielleicht ist dieser Text selbst eine Art Kirche, was auch immer man darunter verstehen mag.</em> Eine digitale, atmende, sprechende Kirche.</p>
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		<title>„Farnese“ &#8211; eine Geschichte entsteht</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/farnese-eine-geschichte-entsteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 08:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abstrakte Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Dramatische Farbflächen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zyklus]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Farnese-Zyklus bekam der Barock zum ersten Mal eine Stimme. Nicht mehr Theorie und Recherche, sondern eine Figur, die sprach, drängte, forderte – und sich durch meinen Text in die Gegenwart schob.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Farnese tritt aus dem Schatten</h4>



<p>Irgendwann mitten in meinen Recherchen war er einfach da: Alessandro Farnese. Zuerst als Name, als Bauherr, als historische Figur am Rande der großen Kunstgeschichte vom Barock. Und dann fast unmerklich begann er sich zu lösen aus den Quellen, aus den Jahreszahlen und aus den Fußnoten. Er trat aus dem Schatten und stellte sich in die Mitte des Raumes als hätte er dort schon immer gestanden. Als Figur, als Träger einer symbolhaften Geschichte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Figur beginnt zu sprechen</h4>



<p>Als ich also die ersten Zeilen des Farnese-Zyklus schrieb merkte ich, dass es sich anfühlte wie ein Sprechen mit jemandem, der eine eigene Meinung hatte. Farnese war nicht freundlich oder gefällig, er war eher fordernd, klar, manchmal hart. Er akzeptierte keine halben Sätze. Ich hatte das Gefühl, er benutzt meine Sprache um etwas zu sagen, das längst überfällig war.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Barock findet sein Gesicht</h4>



<p>Je weiter der Zyklus wuchs umso deutlicher wurde mir: Durch Farnese bekam der Barock ein Gesicht als jemand, der Mittel, Macht und Imagination bündelt und sagt: Wir bauen das jetzt einfacxh! In dieser Figur verband sich Politik mit Vision, Ehrgeiz mit Glut. Der Barock hörte mit ihm auf, ein abstraktes Feld zu sein. Er wurde eine Stimme, die ich plötzlich kannte oder erkannte, wie auch immer.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schreiben als Durchgang</h4>



<p>Beim Schreiben hatte ich immer wieder den Eindruck, dass die Geschichte durch mich durchlief. Die Sätze kamen daher als würden sie sich ihren Weg selbst suchen. Ich musste nur wach genug sein um sie aufzuschreiben. In diesem Zyklus wurde mir zum ersten Mal klar, dass Il Gesù 2.0 nicht aus einem Konzept entstehen würde sondern aus solchen Momenten, in denen ich zum Durchgang werde. Farnese war dafür das erste große Portal und dann entstand auch der Text zu Il Gesù 2.0. Die Auseinandersetzung mit der Figur Alessandro Farnese war dafür entscheidend.</p>





<p class="gb-text"></p>



<p class="gb-text"><a href="https://www.kesslfligga.de/farnese-eine-geschichte-entsteht/"></a></p>
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		<title>Die Ersten Sieben</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/die-ersten-sieben-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 06:58:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abstrakte Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Goldwirbel]]></category>
		<category><![CDATA[Il Gesù 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Ursprung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Beschäftigung mit den Ursprüngen des Jesuitenordens führte mich zu sieben jungen Männern, deren Entscheidung nicht nur ihr eigenes Leben veränderte, sondern etwas in mir zum Klingen brachte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Kreis, der sich öffnet</h4>



<p>Als ich in Sachen Barock weiter forschte stieß ich auf die frühen Jahre des Jesuitenordens. Auf sieben junge Männer, die sich in Paris trafen ohne zu ahnen, dass ihr Entschluss wie ein Stein in einem stillen See wirken würde. Ich erwartete historische Figuren. Was ich fand waren Menschen die brannten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Entscheidung am Montmartre</h4>



<p>Je tiefer ich las desto deutlicher wurde mir, wie verletzlich und gleichzeitig unerschütterlich dieser Moment war. Sieben Männer, ein Gelübde, eine Kapelle, ein Blick nach außen in eine Welt die sie verändern wollten. Es war kein dramatisches Ereignis. Und doch lag darin eine Dichte, die sich nicht erklären ließ. Eine Art innerer Erdstoß.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Bewegung beginnt zu atmen</h4>



<p>Was mich dabei berührte war nicht die Form des Ordens oder ihre späteren Werke. Es war diese frühe, rohe Energie. Dieses „Wir tun das jtzt“, obwohl nichts darauf hindeutet, dass es funktionieren konnte. Diese Mischung aus Klarheit und Wagnis. Ich spürte wie sich in mir etwas spiegelte: dieses leise Wissen, dass so ein Anfang alles verändern kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Funken der weiterwandert</h4>



<p>In diesen Tagen begriff ich, dass der Barock hier eigentlich seinen ersten Atemzug genommen. In dieser inneren Hinwendung des Ignatius und seiner Freunde in einer Bereitschaft sich ganz hinzugeben. Es war als würde ich den Ursprung einer Bewegung sehen, die Jahrhunderte später noch Räume zum Schwingen bringt und nun schwinge auch ich in gewisser Weise mit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Ersten Sieben &#8211; ein Zyklus</h4>



<p>So kam ich auf die Idee frei zu erfinden, was diese „Ersten Sieben“, wie ich sie nenne wohl am Tag vor ihrem Schwur auf Montmartre gemacht haben könnten, was sie gedacht haben könnten. Und das habe ich in dieser kleinen Reihe dargestellt.</p>
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		<title>Heimatpflegerversammlung Waging</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/il-gesu-2-0-heimatpflegerversammlung-waging/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 03:55:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Barockmuseum Waging]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Jürgen Eminger]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Il Gesù 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstführung]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Schubeck]]></category>
		<category><![CDATA[Strandkurhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der äußere Ausgangspunkt von Il Gesù 2.0 liegt in der Heimatpflegerversammlung im Kurhaus in Waging, die ich journalistisch begleitete]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der äußere Ausgangspunkt von Il Gesù 2.0 liegt in der Ortsheimatpflegerversammlung im Kurhaus in Waging, die ich als Journalist begleitete. Ich war vor Ort, um über die Veranstaltung zu berichten und traf bereits vor Beginn der Versammlung auf Dr. Jürgen Eminger, den ehemaligen Leiter des Traunsteiner Heimathauses. Er betreut heute kunsthistorisch das Barockmuseum im Strandkurhaus, das auf die Sammlung des Waginger Landwirts und späteren Bürgermeisters Sebastian Schubeck zurückgeht.</p>



<p>Im Rahmen des Treffens bot Dr. Eminger eine Führung durch diese Sammlung an. Obwohl ich Schubecks Namen kannte, hatte ich bislang keinen direkten Eindruck davon, wie ungewöhnlich sein barockes Wohn- und Lebensumfeld tatsächlich war. Als ich die Räume zum ersten Mal betrat, war ich überwältigt. Die Vorstellung, dass es sich hierbei einst um eine private Wohnung handelte, wirkte fast irreal. Die dichte Fülle an Objekten, die Anmutung eines sakralen, beinahe kirchenartigen Raumes und die konsequente Ausrichtung auf barocke Formen erzeugten einen unmittelbaren Eindruck von Überwältigung. Es war kein Museum im klassischen Sinn, sondern ein Lebensraum in der Sprache des Barock.</p>



<p>Zu diesem Zeitpunkt war mir jedoch nicht ansatzweise bewusst, dass dieser Moment einmal den Beginn eines eigenen Projekts markieren würde. Für mich war es vorerst ein journalistischer Termin mit einer unerwartet intensiven Beobachtung.</p>



<p>Damit war der äußere Ausgangspunkt gesetzt.</p>



<p></p>
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