Die Koralle schweigt
aber wer lange genug hinsieht,
hört das Meeresrauschen, das sie längst vergessen hat
Nuage de Madame La Reine Caroline du Bade
Nuage numero: 22
Nuage de Madame La Reine Caroline du Bade
Nuage numero: 22
Die Koralle schweigt
aber wer lange genug hinsieht,
hört das Meeresrauschen, das sie längst vergessen hat
Die Koralle schweigt
aber wer lange genug hinsieht,
hört das Meeresrauschen, das sie längst vergessen hat
Nuage de Madame La Reine Caroline du Bade
Stamm: Cnidaria · Klasse: Anthozoa · Ordnung: Scleractinia · Familie: Thecosmiliidae
Zeitalter: Oberjura (ca. 155–145 Mio. Jahre)
Fundort: Hochfelln, Chiemgauer Alpen, Bayern
Gestein: Riffkalk, Oberrhätkalk / Oberjura-Kalk
Thecosmilia clathrata ist eine ausgestorbene Kolonialkoralle aus der Jurazeit. Die Kolonie besteht aus zahlreichen schlanken, senkrecht stehenden Röhren (Koralliten), die in enger Nachbarschaft, aber nicht miteinander verwachsen sind (phaceloide Wuchsform). In jeder Röhre lebte ein einzelner Polyp mit Tentakelkranz. Diese Polypen sondert kalkiges Skelettmaterial ab, sodass sich die Röhre im Lauf der Zeit nach oben verlängerte.
Der Name clathrata („gitterartig“) bezieht sich auf die regelmäßige, leicht durchbrochene Struktur der Kolonie. Thecosmilia war ein typischer Riffbildner der warmen Flachmeere im Jura und ist ein häufiges Fossil in oberjurassischen Kalken des süddeutschen Raums.
Thecosmilia clathrata lebte in tropischen Schelfmeeren, meist im Bereich von Riffrücken und flachmarinen Plattformen, inmitten weiterer Rifforganismen wie Schwämmen, Bryozoen und anderen Korallen. Die Art ist ein Leitfossil für jurassische Riffkalke und ein wichtiger Hinweis auf ehemalige Riffbildungen in den Nördlichen Kalkalpen.
Stamm: Cnidaria · Klasse: Anthozoa · Ordnung: Scleractinia · Familie: Thecosmiliidae
Zeitalter: Oberjura (ca. 155–145 Mio. Jahre)
Fundort: Hochfelln, Chiemgauer Alpen, Bayern
Gestein: Riffkalk, Oberrhätkalk / Oberjura-Kalk
Thecosmilia clathrata ist eine ausgestorbene Kolonialkoralle aus der Jurazeit. Die Kolonie besteht aus zahlreichen schlanken, senkrecht stehenden Röhren (Koralliten), die in enger Nachbarschaft, aber nicht miteinander verwachsen sind (phaceloide Wuchsform). In jeder Röhre lebte ein einzelner Polyp mit Tentakelkranz. Diese Polypen sondert kalkiges Skelettmaterial ab, sodass sich die Röhre im Lauf der Zeit nach oben verlängerte.
Der Name clathrata („gitterartig“) bezieht sich auf die regelmäßige, leicht durchbrochene Struktur der Kolonie. Thecosmilia war ein typischer Riffbildner der warmen Flachmeere im Jura und ist ein häufiges Fossil in oberjurassischen Kalken des süddeutschen Raums.
Thecosmilia clathrata lebte in tropischen Schelfmeeren, meist im Bereich von Riffrücken und flachmarinen Plattformen, inmitten weiterer Rifforganismen wie Schwämmen, Bryozoen und anderen Korallen. Die Art ist ein Leitfossil für jurassische Riffkalke und ein wichtiger Hinweis auf ehemalige Riffbildungen in den Nördlichen Kalkalpen.