Goldene barocke Wirbel breiten sich vor einem dunklen Grund aus und verdichten sich zu einer Bewegung.

Die Ersten Sieben

oder sieben Männer ein Funken und plötzlich schwingt der Kontinent anders

Die Ersten Sieben ist ein literarischer Zyklus über Ignatius von Loyola und die sechs Gefährten, die am 15. August 1534 auf dem Montmartre ein gemeinsames Gelübde ablegten. Noch gibt es keinen Jesuitenorden – nur sieben junge Männer, einen Entschluss und einen Weg, dessen Wirkung keiner von ihnen kennt.

Die Texte nähern sich ihnen nicht als fertigen historischen Figuren. Sie erfinden frei, was sie am Tag vor und nach dem Schwur gedacht, gefühlt und miteinander gesprochen haben könnten: Begegnungen am Ursprung einer Bewegung, die später Europa und den Barock prägen wird.

Der Schwur von Montmartre

15. August 1534

Sieben Männer, ein gemeinsames Gelübde und ein Weg, dessen Ziel noch niemand kennt.

Ignatius

Eine Begegnung mit Ignatius im Augenblick zwischen Stille, Entschluss und beginnender Bewegung.

Salmerón

In der frühen Bibliothek begegnet Salmerón den Büchern, den Fragen und der Unruhe des Denkens.

Favre

Eine stille Begegnung in der Kantine – mit Pierre Favre, seiner Sanftheit und der Kunst des Vermittelns.