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	<title>Altar &#8211; kesslfligga</title>
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	<description>kunst und kultur</description>
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	<title>Altar &#8211; kesslfligga</title>
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		<title>Bernhaupten, St. Jakobus, Flügelaltar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 15:54:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Hochaltartriptychon von Bernhaupten Ein Kleinod spätgotischer Tafelmalerei Ein Schatz im stillen Dorfkirchlein Wer die Kirche St. Jakobus in Bernhaupten betritt, dessen Blick wird unweigerlich von einem besonderen Kunstwerk angezogen: dem spätgotischen Hochaltartriptychon. Ein Kleinod der süddeutschen Tafelmalerei, das in seiner Würde und Ruhe seit Jahrhunderten die kleine Filialkirche prägt. Die geöffnete Pracht Im geöffneten ... <a title="Bernhaupten, St. Jakobus, Flügelaltar" class="read-more" href="https://www.kesslfligga.de/objekt/bernhaupten-st-jakobus-fluegelaltar/" aria-label="Mehr Informationen über Bernhaupten, St. Jakobus, Flügelaltar">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"><strong>Das Hochaltartriptychon von Bernhaupten</strong></h1>



<p><em>Ein Kleinod spätgotischer Tafelmalerei</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Schatz im stillen Dorfkirchlein</strong></h3>



<p>Wer die Kirche St. Jakobus in Bernhaupten betritt, dessen Blick wird unweigerlich von einem besonderen Kunstwerk angezogen: dem spätgotischen Hochaltartriptychon. Ein Kleinod der süddeutschen Tafelmalerei, das in seiner Würde und Ruhe seit Jahrhunderten die kleine Filialkirche prägt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die geöffnete Pracht</strong></h3>



<p>Im geöffneten Zustand entfaltet sich die ganze Dramatik und zugleich die meditative Stille des Werkes.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der Mitteltafel sehen wir die Kreuzigungsgruppe: Christus am Kreuz, flankiert von Maria und Johannes.</li>



<li>Auf dem linken Flügel erscheint St. Jakobus, der Patron der Kirche.</li>



<li>Auf dem rechten Flügel dagegen ein heiliger Bischof, dessen Identität bis heute im Dunkel bleibt.</li>
</ul>



<p>Der brokatartige Goldgrund verstärkt die Monumentalität der Figuren. Nichts lenkt ab von den Gesichtern und Gesten – selbst in der Kreuzigungsszene bleibt ein Zug von Stille und Gefasstheit spürbar.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die verborgene Seite</strong></h3>



<p>Wird der Altar geschlossen, zeigen sich neue Bilder:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Links: der gewaltige Christophorus mit dem Christuskind.</li>



<li>Rechts: eine Madonna mit Kind.</li>
</ul>



<p>Diese Außenseiten stammen vermutlich von einem zweiten Künstler, was sich in der Farbgebung und der Handschrift der Figuren zeigt. Beide Maler standen offenbar in engem Kontakt mit der Salzburger Malerei des späten 15. Jahrhunderts.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Werk zwischen Meisterhänden</strong></h3>



<p>Besonders bei der Kreuzigungsgruppe ist der Einfluss Rueland Frueaufs des Älteren zu spüren, der seit etwa 1470 in Salzburg tätig war. Die Außenseiten dagegen lassen den Pinsel eines noch bedeutenderen Künstlers ahnen – ein Dialog zweier Meister, vereint in einem Altar.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bewahrung und Restaurierung</strong></h3>



<p>Nach einer jüngeren Restaurierung erhielt der Altarraum Sonnenschutzblenden, um das empfindliche Gemälde vor schädigendem Lichteinfall zu bewahren. So bleibt dieses herausragende Werk spätgotischer Malerei der Gemeinde und den Besuchern auch in Zukunft erhalten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein stilles Vermächtnis</strong></h3>



<p>Verlässt man das Kirchlein St. Jakobus, hat man nicht nur die Kreuzigungsszene im Gedächtnis, sondern das Gefühl, einem Werk von seltener innerer Ruhe begegnet zu sein. Bernhaupten bewahrt in seinem Hochaltartriptychon ein Kunstwerk, das stille Größe mit geistiger Tiefe verbindet.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Quellen:</strong></p>



<p>Gemeindearchiv Vachendorf · Franz Liebl:&nbsp;<em>Heimatbuch des Landkreises Traunstein</em>&nbsp;· Dr. Herbert Weiermann:&nbsp;<em>Kultur- und Kunstgeschichte</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alferting, St. Georg am Berg, Altar</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/objekt/alferting-st-georg-am-berg-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 07:58:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hochaltar von St. Georg am Berg, Alferting Der Hochaltar der Kirche&#160;St. Georg am Berg in Alferting&#160;stammt aus dem Jahr&#160;1672&#160;und wurde von&#160;David Degler, einem bedeutenden Vertreter der Bildhauerfamilie Degler, geschaffen. Er ist ein eindrucksvolles Zeugnis des ländlichen Frühbarock und vereint theologische Klarheit, dramatische Bildsprache und reiches Zierrat zu einem Gesamtkunstwerk. Predella – das Martyrium des Heiligen ... <a title="Alferting, St. Georg am Berg, Altar" class="read-more" href="https://www.kesslfligga.de/objekt/alferting-st-georg-am-berg-alter/" aria-label="Mehr Informationen über Alferting, St. Georg am Berg, Altar">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"><strong>Hochaltar von St. Georg am Berg, Alferting</strong></h1>



<p>Der Hochaltar der Kirche&nbsp;<strong>St. Georg am Berg in Alferting</strong>&nbsp;stammt aus dem Jahr&nbsp;<strong>1672</strong>&nbsp;und wurde von&nbsp;<strong>David Degler</strong>, einem bedeutenden Vertreter der Bildhauerfamilie Degler, geschaffen. Er ist ein eindrucksvolles Zeugnis des ländlichen Frühbarock und vereint theologische Klarheit, dramatische Bildsprache und reiches Zierrat zu einem Gesamtkunstwerk.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Predella – das Martyrium des Heiligen</strong></h4>



<p>In der Predella ist die&nbsp;<strong>Enthauptung des heiligen Georg</strong>&nbsp;dargestellt. Hier beginnt die Dramaturgie des Altars: unten das Opfer, das den Heiligen zum Blutzeugen macht. Das Martyrium bildet das Fundament des ganzen Aufbaus – von hier steigt die Heilsgeschichte Stufe für Stufe empor.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hauptzone – der siegreiche Georg</strong></h4>



<p>Über dem Martyrium erhebt sich die monumentale Figur des&nbsp;<strong>heiligen Georg hoch zu Ross</strong>, im Kampf mit dem Drachen. Diese kraftvolle Skulptur gehört zu den Originalen von Degler und zeigt die typische Handschrift seiner Werkstatt: bewegte Körper, spannungsvoll gebaute Szene, theatralisch und heroisch zugleich. Georg erscheint als Patron und Verteidiger, als Sinnbild des Sieges über das Böse.</p>



<p>Links und rechts flankieren zwei&nbsp;<strong>Märtyrerheilige, die Wetterheiligen Paulus und Johannes</strong>. Ihre Originalfiguren wurden im 20. Jahrhundert gestohlen; seit 1975 stehen an ihrer Stelle getreue Nachschnitzungen, die das ursprüngliche Ensemble wieder geschlossen wirken lassen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Auszug – die himmlische Vollendung</strong></h4>



<p>Im oberen Teil des Altars thront die&nbsp;<strong>Muttergottes mit dem Kind</strong>, ebenfalls eine originale Arbeit Deglers. Sie wird von Engeln umgeben und von Strahlenkranz und Ornamenten gerahmt. Damit bildet sie den himmlischen Abschluss des gesamten Altars: über Martyrium und Sieg steht die Vollendung im Himmel, die Fürsprache Mariens.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zierrat und Gliederung</strong></h4>



<p>Der Altar ist von&nbsp;<strong>reich geschnitztem Akanthus- und Fruchtwerk</strong>&nbsp;durchzogen. Voluten, Engelsköpfe und üppige Girlanden verleihen ihm den festlichen Charakter des Barock. Die Jahreszahl&nbsp;<strong>1672</strong>&nbsp;im Auszug bezeugt die Entstehungszeit und markiert ihn als ein Werk des frühen bayerischen Barock.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p>Der Hochaltar von Alferting entfaltet ein Heiligen-Drama in drei Akten:&nbsp;<strong>Martyrium, Sieg und Vollendung</strong>. Auch wenn einzelne Figuren durch Diebstahl verloren gingen und später ersetzt werden mussten, bleibt der Altar im Kern ein Werk David Deglers – kraftvoll, feierlich, und zugleich durchdrungen von barocker Sinnlichkeit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einharting, St. Margaretha, Hochaltar</title>
		<link>https://www.kesslfligga.de/objekt/hochaltar-der-filialkirche-st-margaretha-in-einharting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[joki]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 07:19:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der frühbarocke Hochaltar der Filialkirche St. Margarita in Einharting (1666) zeigt eine eindrucksvolle Kreuzigungsgruppe mit Maria, Johannes und Maria Magdalena, flankiert von den hl. Margaretha und Katharina. Ein Meisterwerk von Adam Hartmann aus Wasserburg.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Hochaltar der Filialkirche St. Margaretha in Einharting zählt zu den bedeutendsten frühbarocken Ausstattungsstücken im südlichen Chiemgau. Entworfen wurde er im Jahr 1666 vom Münchner Hofmaler <a href="https://www.kesslfligga.de/person/amort-caspar-der-aeltere-hofmaler-des-barock/" data-type="person" data-id="48626">Caspar Amort</a>. Für die Ausführung war der Traunsteiner Tischler <a href="https://www.kesslfligga.de/person/hueber-thomann-tischler-in-traunstein/" data-type="person" data-id="49088">Thoman Hueber</a> verantwortlich, während die reich geschnitzten Figuren vom Wasserburger Bildhauer <a href="https://www.kesslfligga.de/person/hartmann-adam-bildhauer-aus-wasserburg/" data-type="person" data-id="48625">Adam Hartmann</a> stammen.</p>



<p>Das Werk zeigt die für den Frühbarock typische Verbindung von architektonischer Strenge und reicher Ornamentik. Den Mittelpunkt bildet eine vollplastische&nbsp;Kruzifixionsgruppe: Christus am Kreuz, begleitet von Maria und Johannes sowie Maria Magdalena am Fuß des Kreuzes. Zwei Putti fangen in Kelchen das Blut Christi auf – eine ikonographisch eindrucksvolle und originelle Lösung, die den Gedanken der Eucharistie bildlich hervorhebt.</p>



<p>Seitlich stehen die Kirchenpatronin&nbsp;hl. Margaretha, erkennbar am Drachen zu ihren Füßen, sowie die&nbsp;hl. Katharina von Alexandrien, dargestellt mit Krone, Schwert und dem zerbrochenen Rad. Beide Heiligen erscheinen in reicher Gewandung, die sich durch feine Faltenführung und lebendige Farbigkeit auszeichnet. Die Figuren wirken statuarisch, strahlen jedoch durch ihre Haltung und Ausstrahlung große Würde aus.</p>



<p>Im oberen Altarbereich thront&nbsp;Gottvater&nbsp;mit der Weltkugel, begleitet von Engeln und flankiert von großen Muschelornamenten und Fruchtgehängen. Zahlreiche Puttenköpfe und dekorative Elemente gliedern das Werk und verbinden die einzelnen Bildzonen zu einem Gesamtkunstwerk.</p>



<p>Besonders hervorzuheben ist die handwerkliche Qualität der Schnitzarbeit: Die Anatomie des Gekreuzigten, die expressive Gestik Marias sowie die sorgfältige Ausarbeitung der Seitenfiguren zeugen von hoher Meisterschaft. Die heutige Fassung des Altares geht auf eine farbliche Überarbeitung im Jahr&nbsp;1855&nbsp;zurück, die dem Werk sein gegenwärtiges Erscheinungsbild verleiht.</p>



<p>Insgesamt stellt der Hochaltar von Einharting ein eindrucksvolles Beispiel barocker Sakralkunst im Chiemgau dar. Er verbindet künstlerische Raffinesse mit theologischer Symbolkraft und prägt bis heute den Innenraum der Pfarrkirche St. Margaretha.</p>



<p>Quellenhinweis:</p>



<p>Die kunsthistorischen Angaben zum Hochaltar basieren auf:<br>H. Weyermann (Hg.),&nbsp;Heimatbuch des Landkreises Traunstein, Band 6:&nbsp;Kunstgeschichtliche Denkmäler von der Renaissance bis zur Gegenwart, Traunstein 1995, S. 289–291 (Beitrag von Yvonne E. Schmidt).</p>



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