Die Loretto-Kapelle in Marwang, 1648 von Maria Katharina von Töring-Gumpenberg gestiftet, ist ein barocker Wallfahrtsort. Mit Votivbildern ab 1651, einem Gnadenbild der Muttergottes und einer Kreuzigungsgruppe bewahrt sie bis heute lebendige Volksfrömmigkeit.

Grassau, Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit barocker Zwiebelhaube, Ansicht des Turms

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau vereint romanischen Turm, spätgotisches Langhaus und barocke Ausstattung von 1766/67. Bedeutend sind der Wasserburger Hochaltar, Stuckaturen von Zucalli und Freskenreste. Als Zentrum der Großpfarrei war sie einer der wichtigsten Sakralbauten im Chiemgau.

Stöttham, Filialkirche St. Johann Baptist, spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit romanischen Resten, umgeben vom Friedhof

Die spätgotische Filialkirche St. Johann Baptist in Stöttham entstand im 15. Jh. und bewahrt ihre ursprüngliche Gestalt. Bedeutend ist der Renaissancealtar um 1600 aus dem Kloster Baumburg. Höhepunkt ist der Johannesstein von 1350, heute als Kopie im Altaraufbau integriert.

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Ising mit barockem Zwiebelturm und spätgotischem Langhaus, Außenansicht von Süden

Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Ising entstand im 15. Jh. und wurde im 18. Jh. barockisiert. Berühmt durch das spätgotische Gnadenbild der Madonna. Ausstattung von Pflaum, Baumgartner und Matthe im Rokoko. Umgeben von Friedhof mit schmiedeeisernen Grabkreuzen.

Pfarrkirche St. Laurentius in Hart bei Chieming mit hohem Spitzhelm und neugotischen Elementen, seitliche Außenansicht

Die spätgotische Filialkirche St. Johann wurde im 15. Jh. erbaut. Im Inneren beeindrucken umfangreiche Fresken mit Szenen aus dem Leben Christi, der Madonna und des hl. Christophorus. Nach Bränden im 19. Jh. erneuert, mit neugotischen Altären ergänzt.

Außenansicht der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Chieming, neuromanischer Bau des 19. Jahrhunderts mit gelber Fassade und hohem Turm

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, 1882/83 im neuromanischen Stil von Johann Marggraff erbaut. Ersetzt spätgotischen Vorgängerbau. Prägend durch Turm, Langhaus und Friedhof.

Grabenstätt, Filialkirche St. Johann mit gotischem Chor und schindelgedecktem Turmhelm.

Die spätgotische Filialkirche St. Johann wurde im 15. Jh. erbaut. Im Inneren beeindrucken umfangreiche Fresken mit Szenen aus dem Leben Christi, der Madonna und des hl. Christophorus. Nach Bränden im 19. Jh. erneuert, mit neugotischen Altären ergänzt.

Pfarrkirche St. Peter und Paul in Erlstätt mit markantem Zwiebelturm und rotem Satteldach, Blick über die Dächer des Ortes

Die spätgotische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Erlstätt entstand im 15. Jh. und zeigt ein reiches Netzgewölbe. Der barocke Hochaltar um 1700, Glasfenster um 1650 sowie bedeutende Heiligenfiguren prägen die Ausstattung. Turm mit barocker Zwiebelhaube.

Pfarrkirche St. Maximilian in Grabenstätt mit neuromanischem Turm und Spitzhelm, davor das Kriegerdenkmal

Die Pfarrkirche St. Maximilian in Grabenstätt wurde 1836–49 nach Plänen von Gottfried von Neureuther im neuromanischen Stil errichtet. Sie ersetzte einen spätgotischen Vorgängerbau und bewahrt neugotische Ausstattung sowie Wandmalereien des 19. Jahrhunderts.

Pfarrkirche St. Ägidius in Bergen, Außenansicht mit Turm und Spitzhelm

Die Pfarrkirche St. Ägidius in Bergen wurde 1863–66 von Franz Xaver Scheck im Stil der Neuromanik mit neugotischen Elementen erbaut. Turmunterbau noch spätgotisch (1513). Innen Nazarener-Malereien von Max Fürst und reichhaltige Ausstattung des 19./20. Jahrhunderts.

ausgegraute romanische Kirche

Sehr alte Kirche, früher als Filialkirche zu Vachendorf zugehörig, 1809 abgebrochen. Heute erinnert ein Kreuz an ihren alten Standort.

Filialkirche St. Johann in Siegsdorf mit barocker Zwiebelhaube auf dem Turm, spätgotischer Saalbau mit erhaltenen romanischen Fundamenten.

Filialkirche St. Johann, spätgotischer Bau des 15. Jh. auf romanischen Fundamenten. Nach Bränden erneuert, Turm mit barocker Zwiebelhaube. Neugotische Ausstattung des 19. Jh.

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Vachendorf mit barocker Zwiebelhaube und heller Fassade mit gelben Gliederungen

1680-1682 unter Lorenzo Sciasca oder auch Sciascia errichtet

Kirchlein St. Georg mit Zwiebelturm, gotischen Fenstern und steilem Dach

St. Georg „am Berg“ in Alftering: Romanische Ursprünge, spätgotischer Chor um 1500, barocke Umgestaltung 1660/65. Frühbarocker Hochaltar von David Degler (1671–73). Westturm mit Zwiebelhaube 1720. Geschlossener frühbarocker Raumeindruck mit reicher Ausstattung.

Kirche St. Jakobus in Bernhaupten mit spitzem Turm, umgeben von Bäumen und Wiese unter blauem Himmel.

Die Filialkirche St. Jakobus in Bernhaupten, dem Pilgerpatron geweiht, liegt still im Chiemgauer Land. Einst Rastpunkt an alten Wegen, bewahrt sie heute Geschichte und Glauben zugleich – ein Ort, an dem ländliche Schlichtheit und geistige Tiefe sich begegnen.

Blick auf die Filialkirche St. Margaretha in Einharting mit Pferdekoppel im Vordergrund

St. Margaretha, Einharting: Spätgotischer Dorfkirchenbau mit romanischem Kern (12./13. Jh.), Chor um 1450, Turm 1663/64. Reich ausgestattet, umgeben von barocker Friedhofsmauer. Mehrfach umgebaut und renoviert, zuletzt 1983 unter Architekt Toni Bachmayer umfassend restauriert.