Blick auf die Filialkirche St. Margaretha in Einharting mit Pferdekoppel im Vordergrund

Forschungsnotiz „Akte Einharting“ Leitfrage A: Gab es ein koordiniertes Bauprogramm (Pfarrkirche + 4 Filialen) um 1100–1200? I. Ausgangslage II. Der Sprung in Stein III. Filialstruktur und Parallelen IV. Bauarchäologische Spuren V. Synthese / Modell

Mittelalterliche Urkunde auf Pergament, in schwarzer Tinte geschrieben.

Urkunde: Salzburg, Domkapitel (831-1802) AUR 1198 XI-XII Das Original befindet sich im Hauptstaatsarchiv in Wien Übersetzung (KI-gestützt): Übersetzung des Diploms (1188?, Salzburg) Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit. Adelbert, von Gottes Gnaden Erzbischof von Salzburg und Legat des Apostolischen Stuhls, sendet allen Christgläubigen für immer Heil. Aus dem uns auferlegten Amt der Verwaltung sind wir … Weiterlesen

Romanische Kirchen und Baukerne im Chiemgau Zwischen dem 11. und frühen 13. Jahrhundert entstehen im Chiemgau zahlreiche steinerne Dorf- und Filialkirchen. Viele sind später gotisch oder barock überformt, doch der romanische Kern bleibt erkennbar. Datierungen beruhen überwiegend auf stiltypologischen Befunden (Denkmalpflege/KDB), nicht flächendeckend auf Archäologie. Warum gerade 1100–1250? (aufklappen) Kirchenpolitische Konsolidierung (Salzburg / Archidiakonat Baumburg) … Weiterlesen

Der Platz, an dem Einharting heute liegt, war über Jahrtausende immer wieder Lebensraum für Menschen. In der näheren Umgebung finden sich Spuren aus der Bronzezeit, aus der keltischen Latènezeit und aus der römischen Epoche. Diese Funde belegen, dass der Raum schon lange vor der bajuwarischen Landnahme besiedelt war, vermutlich auch aufgrund seiner günstigen Lage auf einer leichten Anhöhe mit … Weiterlesen

Vorder- und Rückseite einer 1-Kopeken-Münze von 1910 aus dem Russischen Kaiserreich, gefunden in einem Blumenbeet in Vachendorf.

Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um Geschichte zu finden – sie liegt einem schlicht zu Füßen. Oder, wie in diesem Fall, zwischen den Dahlien. Beim ganz harmlosen Umgraben eines Blumenbeets blitzt plötzlich etwas Rundes auf: eine Kupfermünze, grünspanig, aber deutlich zu erkennen. Ein bisschen Spülen, ein bisschen Staunen – und da steht es … Weiterlesen

Spießbock-Modell von Schleich auf einem Holztisch, Symbol für die afrikanische Wüstenantilope mit ihren langen, geraden Hörnern.

Der Spießbock heißt so, weil seine Hörner aussehen wie zwei perfekt gespitzte Lanzen. Oryx gazella, sagen die, die gern schlau klingen. Aber er läuft nicht durch Botaniker-Gärten, sondern durch Wüsten – Namibia, Botswana, Südafrika – dort, wo der Horizont flimmert und der Boden mittags heiß wird wie eine Herdplatte. Und jetzt das Verrückte: Wenn’s richtig brennt, … Weiterlesen

Dr. Ortwin Ganss (1914–1988) war viele Jahre Leiter der Geologischen Landesaufnahme in Bayern. Seit 1945 lebte er mit seiner Familie am Chiemsee – und blieb dieser Region, ihren Gesteinen und Fossilien, treu verbunden. Er kartierte und beschrieb einen großen Teil des südostbayerischen Alpenraums, darunter auch Gebiete rund um Bergen/Chiemgau, Marquartstein, Prien am Chiemsee, Eggstätt und Reit im Winkl. Seine Karten und … Weiterlesen

Die Koralle schweigt aber wer lange genug hinsieht, hört das Meeresrauschen, das sie längst vergessen hat

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Wer Schafe betrachtet, lernt vom Gras das Warten und vom Wind das Denken

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Fossile Steinkoralle aus der Obertrias, gefunden im Chiemgau und 1975 von Dr. Ortwin Ganss bestimmt – stummer Zeuge eines tropischen Meeres.“

Romanisches Langhaus, gotischer Chor, barock überformt – St. Jakobus bewahrt ein vielschichtiges Gedächtnis im Chiemgau.

Ablage für Mögliches.
Ungeordnet mit Absicht.
Schön muss es sein.

Architekt mit Bauplan und Grashalm blickt nachdenklich auf den Eiffelturm

Ein Grashalm als Architekt.
Der Beitrag vergleicht das Bauprinzip der Natur mit dem menschlichen Streben nach Höhe am Beispiel eines Lieschgrases und eines Kirchturms. Ein Spiel mit Maßstab, Statik und Staunen.

Fotorealistische Darstellung von Zeus, Hera und Poseidon vor dramatischem Himmel über dem Chiemgauer Alpenmassiv

Ein Künstler ruft die Götter an – und klagt über die Abgründe des WordPress-Universums. Zwischen GenerateBlocks, ACF und Plugin-Krieg wird aus dem Seitenbau ein göttliches Drama. Eine Rede über digitales Leiden, antike Ironie und den unerschütterlichen Willen zur Schönheit.

Verstehen ist nicht: recht haben. Es ist: auf derselben Seite des Nebels stehenund sich gegenseitig nicht aus den Augen verlieren

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Ungewöhnliche Wolken über dem Hochgern

Begrüssung für „Brüder im Süden“

Findling mit schmiedeeisernem Kreuz und Inschrift „790 – 1990“ am Waldrand bei Vachendorf

Am Waldrand zwischen Vachendorf und Siegsdorf, fast ganz oben an der sogenannten „Schinderhöll“ liegt ein stiller Zeuge der Geschichte: der Jubiläumsstein von Vachendorf. Vielen ist er gar nicht bekannt. Denn er liegt ein wenig abseits, verborgen rechts zwischen Farn, Gras und Wurzelwerk. Immer wieder wird der Findling vom Wuchs der Vegetation verschluckt und muss dann … Weiterlesen

Historische Ansicht Hochfelln 1937

Ursprünglich habe ich den Zyklus „Die Brüder im Süden“ in einer hochdeutschen Fassung eingelesen – gewissermaßen als Zugeständnis an eine breitere Verständlichkeit. Doch je tiefer ich mich auf die Texte einließ, je weiter ich mich in ihren Rhythmus, ihre Herkunft, ihre Stimme versenkte, desto deutlicher wurde mir: Hochdeutsch war ein Kompromiss. Und zwar einer, der … Weiterlesen

Scherenschnitt einer Frau, die einem Kind und Tieren eine Geschichte vorliest, schwarz-weiße Silhouette

Zwei stolze Hähne streiten um einen Knopf, beide haben Recht, doch keiner behält ihn. Erst die Ziege bringt Klarheit.

Federzeichnung in Tusche einer älteren Geschichtenerzählerin mit Hut, umgeben von Natur

Thima – Die Lehrerin des Schönen Thima wurde als Figur in einer Erzählung geboren, inspiriert von Diotima aus Platons „Gastmahl“. In der Geschichte begegnet sie Karin und Martin auf einem Markt – als Blumenverkäuferin, die Sträuße nicht nur aus Kräutern und Blüten, sondern auch aus Worten bindet. Mit der Zeit ist Thima zu einer eigenständigen … Weiterlesen

Der Schreibtisch des Oisologen

Ich bin Künstler, Philosoph, eigentlich mehr Kallisoph. Ich schreibe für Zeitungen. Ich fotografiere. Ich male. Ich zeichne. Ich forsche über Heimat, Geschichte, Sprache. Ich entwerfe Systeme. Ich denke in Beziehungen. Und irgendwann habe ich gemerkt: Es gibt keinen Namen für das, was ich tue. Künstler allein genügt nicht. Denn mein Arbeiten umfasst mehr als Werke. … Weiterlesen

Ich glaube ich habe es verstanden: Der Berg selbst handelt nicht. Aber er reagiert. Und zwar sehr präzise. Er antwortet auf das, was wir tun und das schon seit Jahrtausenden. Nicht mit Worten. Mit Zeit. Mit Wassern, die sich neue Wege suchen. Mit Böden, die sich lockern. Mit Fels, der absinkt oder aufbricht. Mit Flora, … Weiterlesen

Da wo die Gondeln anrollen und wieder zurückrollen, dort habe ich mich hingestellt. Ich habe geschaut. Und dann habe ich ihn gefragt den Hochfelln: Was ist für dich Verantwortung? hab ich ihn gefragt. Er hat mich angeschaut, ja schon ein bisserl von oben herab hat er gschaut, aber das liegt vielleicht auch in der Natur … Weiterlesen

Das Thema „Werte“ hab ich auch angesprochen. Ich hab mich schon dran gewöhnt, dass man da nicht sofort eine Antwort bekommt. Ich habe also gefragt, ganz still, und ich hab gewartet. Denn ich wusste, wenn er antwortet, dann nicht schnell. Und dieses Mal hat es wirklich ziemlich lang gedauert, bis ich eine Antwort bekam. Vielleicht … Weiterlesen

Ich möchte euch jetzt erzählen, was mir meine Brüder im Süden über die Kultur gsagt haben. Des war wieder kein Gespräch im eigentlichen Sinn. Ich bin spazieren gegangen, irgendwo. Und wieder hab i sie gfragt, die zwei: Kultur, hab ich gfragt, Kultur, was bedeutet des denn für Euch? Ich hab geschaut. Ich hab gewartet. Es … Weiterlesen

Ein anderes Mal hab sie gefragt, wie das denn ist, mit dem Leben. Mit dem, was da so wächst auf ihnen, kreucht, fliegt und atmet. Und wieder hat zuerst der Hochfelln geantwortet in mir drinnen. Er hat gsagt: hier bin ich und ich hab ihm gesagt, dass es mir eine grosse Freude macht, wenn ich … Weiterlesen

In den letzten Tagen habe ich mich sehr intensiv mit den „Sieben Körpern“ beschäftigt. Und da habe nachgedacht: Was ist das eigentlich – Ressourcen, Leben, Kultur, Werte, Veranwortung und Handeln? Was bedeutet das denn wirklich? Und wie kann ich des vielleicht auch ausdrücken Dann is mir eine Idee gekommen: Ich frage einfach meine zwei Brüder, … Weiterlesen

Ich möcht euch jetz erzählen, was mir meine beiden Brüder über die Ressourcen gesagt habn. I habs gefragt, den Hochfelln zuerst. Ich habn lang oogschaut – nicht nur mit den Augen, sondern mit Zeit. Und i hab ean zuaghört. Und der Hochfelln hat mir dann geantwortet: Weisst, hat er g’sagt, woasst i bin Fels und … Weiterlesen

Bettina steht in einem Werkstattunterstand und lackiert konzentriert einen weißen Stuhl; sie trägt Kopfhörer.

Im Carport bei der Werkstatt im schattigen Unterstand arbeitet Bettina. Vor ihr sind Stühle aufgestellt wie Figuren eines stillen Spiels. Sie sind aus Eisen und Kunststoff, roh, entlackt, bereit für etwas Neues. Bettina trägt weißen Lack auf, Schicht für Schicht und mit ruhiger gleichmäßiger Hand. Doch während sie streicht hört sie nicht etwa dem Wind … Weiterlesen

Angelika an ihrem Glasbrenner, lächelnd bei der Arbeit in ihrer Werkstatt voller Glasstäbe

Cabouchon Farbe: Schlamm – Ressourcen Angelika hat diese gewölbte Kreisform gewählt, weil sie an die Erde erinnert – ruhig, dicht, unmarkiert. Es gibt keinen Stempel, kein Zeichen – nur das, was trägt. Für sie steht der Cabouchon für das Schlichte, das verlässlich da ist. Im Cabochon ruht die ErdeStill, gewölbt, ohne PrunkWas bleibt, braucht kein … Weiterlesen

Die Farben und ihre Namen Die hier gezeigten Farben sind Teil eines bewusst entwickelten Farbsystems. Jeder Farbton ist einem inhaltlichen Themenfeld – einem sogenannten „Körper“ – zugeordnet, etwa Ressourcen, Verantwortung oder Handeln. Die Namen der Farben wurden nicht zufällig gewählt sondern gezielt formuliert um die jeweilige Bedeutung der Farbe sprachlich zu fassen. Diese Palette verbindet … Weiterlesen

Junge Frau mit lavendelfarbenem T-Shirt und blauem Haarstreifen hält ein Smartphone in der Hand und lächelt, im Hintergrund ein grüner Weg entlang eines ruhigen Gewässers.

Es ist später Nachmittag, die Sonne hängt schräg über Traunstein und die Eisdiele hat schon geschlossen. Mira lehnt sich auf dem Heimweg an eine Mauer beim Stadtpark, die Hände um ihr Handy gelegt, das Display dunkel, die Tasche vom Eiskaffee noch über der Schulter. In der Luft liegt dieser warme, staubige Sommergeruch, den es nur … Weiterlesen

Scherenschnitt einer Frau, die einem Kind und Tieren eine Geschichte vorliest, schwarz-weiße Silhouette

Ein kluger Dachs trifft ein schweigendes Reh – und lernt, dass nicht alles Wissen gesagt werden muss. Eine feinsinnige Parabel über das Hören, das Schweigen und die Weisheit der Gegenwart.

Jeder Schritt verändert die Welt. Tun ist Denken mit den Füßen. Und die Welt liebt Mut

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Die Zukunft ist nicht fern. Sie wird mit unseren Händen geformt.Aber manchmal zögert sie auch mit gutem Grund

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Wert ist der Schatten des Blicks.Was wir sehen, das wird bedeutsam.Was wir vergessen, das verschwindet

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Ein Abdruck an der Wand ist kein Beweis.Aber er sagt:Jemand war hier und hatte etwas zu sagen

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Ein Zittern im Wasser wurde Wille und ein Atmen wurde Hunger. Und alles wollte weiter

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Der Stein wusste nichts vom Haus, das er werden würde und doch lag alles schon in ihm. Ein Ja zur Welt ohne Warum

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„Eine Hand umfasst den Holzgriff einer Schaufel – bereit zum Handeln.“

Es reicht nicht einfach nur zu wissen. Es reicht auch nicht einfach nur zu fühlen oder spüren. Ein blosses Erkennen der Verantwortung reicht noch nicht aus. Irgendwann muss eine Hand zupacken, der erste Schritt gemacht werden oder auch ein Wort ausgesprochen werden das die Stille beendet. Handeln ist der Moment in dem Verantwortung und die … Weiterlesen

Ein Mann mit Brille blickt im Abendlicht nachdenklich über eine weite, sanfte Hügellandschaft.

Je mehr der Mensch vermochte, desto dringlicher wurde die Frage: Was darf ich denn tun – und was muss ich lassen? Mit der Macht kam auch die Fähigkeit Dinge weitreichend zu verändern. Und mit jeder Handlung und deren Reichweite wuchsen natürlich auch die Folgen. Und wer sich mit den Folgen auseinandersetzt – für den kann … Weiterlesen

Herz, Geldscheine, Goldmünzen, Buch und Richterhammer liegen symbolisch nebeneinander auf einem Holztisch.

Irgendwann genügte das einfache Dasein nicht mehr. Ein Stein war nicht länger mehr nur ein Stein. Er wurde zum Werkzeug, vielleicht auch zum Talisman. Und schließlich wurde er zum Tauschobjekt. Im Blick auf die Gegenstände und Ressourcen wuchs eine neue Fähigkeit: Nicht nur zu sehen und zu erkennen, sondern auch zu bewerten. Ein Tierfell konnte … Weiterlesen

Ein rötlich-brauner Handabdruck auf einer rauen Höhlenwand aus ockerfarbenem Stein.

Als das Leben begann, sich seiner selbst zu ahnen, da wuchs aus der Nacktheit der Existenz ein Kleid: es war ein Gewebe aus Zeichen, Tönen, Spuren und Bildern, es war ein Versuch, sich mitzuteilen noch bevor man verstand, was man eigentlich sagen wollte. Ein Handabdruck in erdigen Farbtönen, Ziegelrot oder Ocker auf einer Höhlenwand. Ein … Weiterlesen

Eine leere Schneckenschale liegt spiralig gewunden auf dunkler, feuchter Erde.

Es begann nicht mit einem Schrei sondern es begann mit einer Regung. Kaum merklich, kaum mehr als ein Zittern im Urschlamm der Materie. Eine Zelle teilte sich nicht weil sie neugierig war, nicht weil sie einen Plan hatte, nein sie hette keinen Plan, sondern weil das Leben einfach gar nicht anders konnte. Und plötzlich war … Weiterlesen

Steine liegen im warmen Licht auf trockener Erde; ein einzelner Fels im Vordergrund ist scharf fokussiert.

Am Anfang war kein Wort. Am Anfang war ein Brodeln, ein Schweigen, ein Drängen, es war eine vibrierende Gleichgültigkeit, die nicht fragte, sondern einfach da war. Und da war Raum, der noch keinen Namen hatte. Und da war Zeit, die sich selbst vergaß. Und da war Stoff – unendlich dumm, dabei aber unendlich bereit. Die … Weiterlesen

🪑 „Vom Sitzen zum Sehen – oder: Wie Angelique sechs Stühle rettete und Bettina sie zum Leuchten brachte.“ Man sagt, es begann an einem frühen Nachmittag im späten Sommer, als ein Sonnenstrahl schräg durchs Fenster der Gaststube im Forsthaus Adlgaß fiel, direkt auf eine Reihe alter Biergartenstühle, die da an der Wand lehnten wie Veteranen eines … Weiterlesen

Wenn du sagst, ich bin langsam,dann heißt das vielleicht auch nur:du denkst zu schnell

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Der Mensch nennt es Freiheit. Der Adler nennt es Dienstag

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Ein Becken gefüllt mit dem Ja zum Tag.Gräser, die schweigen, wie Wörter ohne Satz.Ein Stein liegt da wie ein Herz, das nichts will. Und das Wasser ist Spiegel Für das was sich nicht zeigen muss um zu leuchten

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Wer einen Baum pflanzt weiss noch nichtDass er eines Tages darunter denkt

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Ausstrahlung entsteht, wenn du deinem inneren Leuchten gerecht wirst

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Scherenschnitt einer Frau, die einem Kind und Tieren eine Geschichte vorliest, schwarz-weiße Silhouette

Ein stiller Falter, verborgen im Schatten der Brennnesseln, erkennt sein eigenes Leuchten – nicht durch Worte, sondern durch ein leises Gesehenwerden. Eine poetische Metapher für Selbstannahme.

Anmut ist der edle Zwilling der Haltung

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Haltung ist das was bleibt, wenn nichts mehr zum Verkaufen da ist

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Ein Aquamarin im goldenen Schwung – vier Euro Ewigkeit

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Sich vor Verantwortung drücken heißt: den eigenen Platz leer lassen

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Verantwortung ist nicht schwer. Sie ist nur weit

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Verantwortung ist keine Last. Sie ist das stille Privileg, beteiligt zu sein. Ein unsichtbares Ja zur Welt

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Der Schatten, den du wirfst, gehört nicht nur dir.Verantwortung ist das Gewebe, das uns alle trägt

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Ein wettergegerbter Holzknecht mittleren Alters sitzt auf einem Baumstumpf im Wald. Er trägt einen alten Hut und einen dunklen Lodenumhang (Wetterfleck), raucht Pfeife und blickt ruhig in die Natur. Neben ihm lehnt eine Axt, daneben liegt ein Rucksack. Sonnenstrahlen dringen durch die Bäume.

Eine Stimme aus dem Wald. Ein Mensch aus der Vergangenheit.

Die Holzerpartie war eine eigenständige, historisch kaum beachtete Sozialform innerhalb der vormodernen bis frühindustriellen Forstwirtschaft.

Scherenschnitt einer Frau, die einem Kind und Tieren eine Geschichte vorliest, schwarz-weiße Silhouette

Ein Taubenschwänzchen aus dem Süden erzählt im Chiemgau-Garten von fernen Landschaften. Neugier wird zu Nähe – und aus Fremde wird Heimat. Eine zarte Fabel über Zugehörigkeit und Gastfreundschaft.

„Zwischenräume – Die sieben Säulen“ ist eine ortsgebundene Kunstinstallation im Holzknechtmuseum Ruhpolding.

Junge Frau in gelbem T-Shirt wirft einen großen Ast in den Wald; der Ast ist bereits einen Meter von ihrer Hand entfernt, ihr Blick konzentriert, der Hintergrund ein grüner Waldweg.

„Manchmal muss man nicht alles wissen. Man muss einfach anfangen.“

Eine junge Frau reicht einer älteren etwas am Bahnhof, das sie aufgehoben hat

„Verantwortung fühlt sich nicht an wie ‘muss’. Sondern wie ‘ich kann was tun’.“

Junge Frau mit blauem T-Shirt und blauer Strähne hält in der Dämmerung einen kleinen Stein in der Hand und lächelt, während sie einer zweiten Person die Hand reicht.

„Wert ist nicht das, was glänzt. Sondern das, was bleibt, wenn’s dunkel wird.“

Junge Frau mit ziegelrotem T-Shirt und Latzhose hält ein dreifach geschöpftes, schmelzendes Eis auf einem bunten Straßenfest; sie lächelt in die Kamera

„Also ehrlich – Kultur ist irgendwie wie Glitzer im Alltag.“

Ein leerer Kriegsplatz nach der Schlacht. Kein Blut mehr, nur Erde. Kein Lärm, nur Wind. Macbeth sitzt auf einem umgestürzten Schild.

Ein Raum ohne Wände. Nur ein Tisch, zwei Stühle, ein Spiegel ohne Reflexion.

Ein Theater ohne Zuschauer. Die Sitze sind leer, aber warm. Auf der Bühne steht ein Stuhl. Macbeth sitzt darauf.

Ein Garten. Aber keiner, wie man ihn kennt. Die Pflanzen sind aus Gedanken, die Tiere aus Erinnerungen.

Ein leerer Thronsaal aus Nebel. Der Boden: Erde, noch feucht vom gestrigen Regen. An der Wand hängt ein Schwert, stumpf.

Leerer Bilderrahmen in einem dunklen Raum. Licht fällt diffus auf die Wand. Symbol für das Offene oder Unbestimmte.

Er ist kein Thema, kein Objekt, kein Zustand. Er ist das, was zwischen den anderen geschieht. Ein Raum. Ein Atem. Ein Mögliches.

Scherenschnitt einer Frau, die einem Kind und Tieren eine Geschichte vorliest, schwarz-weiße Silhouette

Eine Maus entdeckt die Schönheit des zweckfreien Lichts. Statt zu sammeln, staunt sie – und erkennt: „Das, was da ist, wenn man nichts braucht.“ Eine poetische Fabel über das Wesen des Seins.

Junge Frau mit laubgrünem T-Shirt sitzt am Wasser, hält einen Grashalm im Mund und blickt lächelnd auf eine Entenmama mit Küken im Hintergrund

„Also echt jetzt – das Leben ist voll verrückt.“ – Mira über das Leben

Ein wettergegerbter Holzknecht mittleren Alters sitzt auf einem Baumstumpf im Wald. Er trägt einen alten Hut und einen dunklen Lodenumhang (Wetterfleck), raucht Pfeife und blickt ruhig in die Natur. Neben ihm lehnt eine Axt, daneben liegt ein Rucksack. Sonnenstrahlen dringen durch die Bäume.

Wenn er einen Baum fällt, spricht er vorher leise – nicht aus Aberglauben, sondern aus Achtung. „Er is hoid a Lebewesen,“ sagt er. „Bloß dass er ned schreit.“

Sympathischer afroamerikanischer Visionär Mitte 40 vor futuristischer Landschaft mit Ressourcenbezug – Windräder, Solarzellen und Rakete im Hintergrund.

„Ich sah die Erde
und nannte sie Plattform.
Ich sah das Erz
und nannte es Möglichkeit.
Ich sah den Menschen
und fragte: Wie optimieren wir ihn?“

Leerer Bilderrahmen in einem dunklen Raum. Licht fällt diffus auf die Wand. Symbol für das Offene oder Unbestimmte.

Das Siebenkörper-Modell ist ein übertragbares Kunst- und Denkmodell, das dazu einlädt, Relationen und Verhältnisse zwischen Phänomenen zu erkunden

Thima ist keine gewöhnliche Figur. Sie existiert nicht aus Fleisch und Blut – und doch ist sie real.

Zwei Menschen sitzen auf einer Holzbank vor einer weißen Putzwand, freundlich in die Kamera blickend – Bettina und Jochen Nistler, die kesslfligga.

Bettina und Jochen Nistler Siegsdorfer Str. 12 83377 Vachendorf

Schattenriss von Bäumen im Abendlicht – zwischen Vergänglichkeit und Lebenskraft

Ressourcen – Bewusstsein heißt: Ich nehme wahr, was mich trägt – und gehe achtsam damit um.

Zwei Hände beim Handschlag. Symbolbild für Projektpartnerschaft. Schriftzug ‚Projektpartner‘ über dem Bild.

Dieses Kunstprojekt wäre ohne die Unterstützung und das Vertrauen unserer Partner nicht möglich. Wir danken für die Zusammenarbeit:

vier seltsame Forscher betrachten einen Stein

Eine glorreiche Offensive am Rande des Toteises. Ein Häuflein standhafter Unbeirrbarer hat sich versammelt, den Blick entschlossen gen Horizont, die Stirn in trotzigem Faltenwurf.

Bauer mit Traktor dem eine Wandergruppe den Weg versperrt

Dienstag, 18:47 Uhr, bei leichtem Wind aus westlicher Richtung Heute am Tüttensee Ich hatte mich kaum eine halbe Stunde zuvor…

Was bedeutet Verantwortung? Verantwortung beginnt nicht erst beim Handeln

Der Tüttensee ist ein kleiner Moorsee im Wald zwischen Grabenstätt und Vachendorf. Er liegt landschaftlich reizvoll und wird vor allem von Einheimischen als Naherholungsgebiet genutzt

Was ist Wertschätzung? Wertschätzung heißt: Etwas als bedeutsam erkennen – und sich ihm mit Achtung zuwenden.

Schattenriss von Bäumen im Abendlicht – zwischen Vergänglichkeit und Lebenskraft

der Tüttensee ist kein Selfie-Hintergrund, sondern ein lebendiger Ort.

Was ist sanfter Tourismus? Sanfter Tourismus ist eine Form des Reisens, die versucht, Natur und Kultur zu achten – statt sie auszubeuten

Ein Ort zwischen Natur, Geschichte und Verantwortung. Der Tüttensee ist mehr als ein schöner Ort

Zwei Menschen sitzen auf einer Holzbank vor einer weißen Putzwand, freundlich in die Kamera blickend – Bettina und Jochen Nistler, die kesslfligga.

Zwei Menschen, die mit Geschichten reisen: Bettina und Jochen Nistler – die kesslfligga. Denkend, erzählend, gestalterisch unterwegs zwischen Alltag, Erinnerung und Idee.

Waldweg im warmen Abendlicht, der durch eine helle, grüne Landschaft führt.

Im Frühjahr 2025 begann ich, mich mit der Frage zu beschäftigen, wie sich Naturerleben, Verantwortung und digitales Erzählen miteinander verweben lassen. Gemeinsam mit meiner Frau entstand der Titel „Wir werden immer mehr“ – WIM. Ein Satz, der eher wie ein Gefühl kam als wie ein Konzept, und der sofort einen Resonanzraum öffnete. Aus diesem Impuls … Weiterlesen